Roter Kreis – Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Die Plattform Roter Kreis ist ein Nachschlagewerk über das Deut­sche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Das Ziel dieser unabhängigen Publikation ist es, Rotkreuz-Wissen zu vermitteln. Am 4. April 2026 umfasst die Enzyklopädie 2.578 Artikel in 110 Kategorien und 793 Abkürzungen. Es handelt sich um Originalbeiträge, die von Menschen und ohne Nutzung von KI-Systemen geschrieben sind.

Kategorien

Die Artikel der Enzyklopädie sind jeweils in einer oder mehrere Kategorien eingeordnet. Die Wurzelkategorie ist Rotkreuz-Wissen, und es gibt 6 Hauptkategorien. Der sich darauf aufspannende Kategorienbaum kann durch Anklicken der Dreiecke astweise angezeigt werden.

Organisation (5 Artikel, 16 Kategorien)
Rechtsgrundlagen (4 Artikel, 5 Kategorien)
Tätigkeiten (37 Artikel, 17 Kategorien)
Geschichte (33 Artikel, 8 Kategorien)
Hilfsmittel (1 Artikel, 7 Kategorien)
Querschnitte (28 Artikel, 2 Kategorien)

Sozialer Blog

Die Enzyklopädie wird durch einen sozialen Blog ergänzt. Es handelt sich um eine Mastodon-Instanz im Fediverse. Der Blog kann ohne Registrierung über die Website sozial.roter-kreis.de oder mittels RSS-Feed gelesen werden. Da er sich im Fediverse als sozialen Netzwerk befindet, kann man sich auch mit ihm durch das Folgen des Benutzers @wissen@sozial.roter-kreis.de von jeder Fediverse-Instanz aus verbinden. Er wird in Bluesky gespiegelt. Es folgen die letzten neuen eigenen Beiträge, ohne geboostete Beiträge anderer Teilnehmer:


Letzte Änderungen

Diese Enzyklopädie wird unregelmäßig aber kontinuierlich weitergepflegt. Dabei werden sowohl vorhandene Artikel korrigiert und erweitert, als auch neue Artikel hinzugefügt. Das sind die letzten neuen Artikel:

  1. Görden (Städte),
  2. Mein Kampf (Monografien),
  3. Joachim von Winterfeldt-Menkin/Karteikarte-NSDAP (Volltexte),
  4. Duell (Drittes Reich),
  5. Feldführer (Ehemalige Funktionen),
  6. Oberfeldführer (Ehemalige Funktionen),
  7. Oberstführer (Ehemalige Funktionen),
  8. hedwig (Periodika),
  9. Die Brüder von Solferino (Literatur),
  10. Deutsches Rotes Kreuz/Gründungsprotokoll (1921) (Volltexte).

Diese Artikel wurden zuletzt erweitert, aktualisiert oder korrigiert:

  1. 1. November (Jahrestage),
  2. Aufarbeitung (Querschnitte),
  3. Dienststellung (Drittes Reich) (Drittes Reich)
  4. Anwärter (Drittes Reich),
  5. 7oi.de (Systeme),
  6. Anonyme Rotkreuzschwester (Denkmäler),
  7. Verdrängung des Dritten Reichs (Querschnitte),
  8. 6. Juni (Jahrestage),
  9. Deutsches Rotes Kreuz (Nationale Gesellschaften),
  10. Rotkreuz-Armbinde (Abzeichen).

Neue und bedeutend erweiterte Artikel können auch über einen RSS-Feed abonniert werden.

Jahrestage im April

In der Kategorie Jahrestage werden Ereignisse aus der älteren und neueren Geschichte des Roten Kreuzes gesammelt. Sie finden Eingang in den Ewigen Kalender.

Jahrestage im April 2026
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Heute, am 4. April, im Ewigen Kalender:

Ereignis

Am 4. April 1933 wandte sich der Präsident des Schwedischen Roten Kreuzes, Carl von Schweden (1861–1951), der dieses Amt von 1906 bis 1945 innehatte, schriftlich an den damaligen Reichspräsidenten Deutschlands, Paul von Hindenburg (1847–1934), um sich für die verfolgte jüdische Bevölkerung einzusetzen. In seinem Schreiben äußert er unter anderem:

Da ich es jetzt wage vor Eure Exzellenz als Bittsteller für die Menschenrechte deutscher Mitbürger zu treten, erlaube ich mir Sie ebenfalls daran zu erinnern, dass das Schwedische Rote Kreuz, auf das schwedische Volk gestützt, während des Krieges als Beschützer von Millionen deutscher Gefangenen auftrat und dass der Präsident des Schwedischen Roten Kreuzes im Jahr 1916, in einem für die deutschen Gefangenen besonders verhängnisvollen Augenblick, sich, wie ich es heute tue, direkt an das Staatsoberhaupt des Russischen Reichs wandte und vor ihm mit Erfolg den Anspruch der wehrlosen deutschen Gefangenen auf Schutz und menschenwürdige Behandlung behauptete. Es galt auch damals Repressalien gegen unschuldige. Von dem gesagten werden Sie, Herr Reichspräsident, schon verstanden haben, dass meine Hinwendung an Sie, unter Berufung auf die Aufgabe des Roten Kreuzes in der Welt, auf die jetzige harte Behandlung der jüdischen Bevölkerung in Deutschland […] abgesehen ist. […] Aber ich bitte Sie, Herr Reichspräsident, Ihr möglichstes zu tun um die Welt von dem beklemmenden Schauspiel einer Rassenverfolgung innerhalb des wegen seiner hohen Kultur mit Recht bewunderten deutschen Volks zu verschonen.1

Am 26. April 1933 antwortete der Reichspräsident mit einem abwiegelnden, verharmlosenden Schreiben, das zuvor vom Reichskanzler Adolf Hitler (1889–1945) genehmigt worden war. Die Initiative des Schwedischen Roten Kreuzes hatte keine Wirkung.

Einzelnachweise

  1. Zitiert aus Abschrift des Briefs im Bundesarchiv, Signatur R 43-II/744, Band 1, Seiten 11–13.