15. März

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Ereignis

Am 15. März 2001 verwarf der Bundesgerichtshof die Revision des Urteils des Landgerichts München gegen unter anderem den vormaligen Landesgeschäftsführer des Bayerischen Rotes Kreuzes Heinrich Hiedl (1932–2017), womit es rechtskräftig wurde. Er war am 18. April 2000 zu einer Haftstrafe von vier Jahren und zehn Monaten verurteilt worden, weil er sich in seiner mehr als zwanzigjährigen Amtszeit (1973–1995) hatte bestechen lassen und darüber hinaus wegen der Untreue und Steuerhinterziehung schuldig gemachte hatte. Zusammen mit ihm war uch der frühere Geschäftsführer des Blutspendedienstes des BRK verurteilt, der sich darüber hinaus des Betrugs schuldig gemacht hatte. Der Schaden für das BRK wurde mit 4,5 Millionen D-Mark beziffert.

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