23. März

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Ereignisse

1948 — Verurteilung von Pauline von Württemberg als Fluchthelferin

Am 23. März 1948 wurde Pauline von Württemberg (1877–1965), verheiratete Pauline zu Wied vom Mittleren Militärgericht in Ludwigsburg zu einer vergleichsweise hohen Geldstraße von 25.000 Mark verurteilt. Sie hatte in der Nach­kriegs­zeit aus Loyalität der ihr aus der gemeinsamen Tätigkeit im Deut­schen Roten Kreuz in der Zeit des National­sozia­lis­mus (1933–1945) bekannten NS-Täterin Gertrud Scholtz-Klink (1902–1999) beim Untertauchen und damit zur Flucht vor der strafrechtlichen Verfolgung verholfen.

2021 — Versteigerung eines Gemäldes von Banksky zugunsten eines Krankenhauses

Am 23. März 2021 versteigerte das Auktionshaus Christie's in London das Gemälde Game Changer des britischen Künstlers Banksky für 16,8 Millionen Pfund, zugunsten des Southampton General Hospital. Das Bild zeigt ein Kind, das eine weibliche Pflegekraft in traditioneller Bekleidung mit einem Roten Kreuz auf der Schürze als Puppe in der Hand hält. Das Bri­ti­sche Rote Kreuz hatte die Nutzung des Zeichens genehmigt.[1]

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. The artist wishes to thank the British Red Cross for authorising the use of the Red Cross emblem in this work. The red cross symbol is restricted by law in order to preserve its protective function during armed conflicts. The law is designed to limit attempts to associate the symbol with more general health care matters or other commercial usage unrelated to the Geneva Conventions Act […]. — Christies.com, BANKSY. Game Changer.