Krisenmanagement-Vorschrift

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Allgemeines

Die Krisenmanagement-Vorschrift des Deutschen Roten Kreuzes (meist: K-Vorschrift) beschreibt ganz allgemein, unter welchen Bedingungen das Hilfeleistungspotential des DRK zum Einsatz kommen kann, in welchem rechtlichen Rahmen es sich dann bewegt und welche Organisation es sich zur Vorbereitung und Durchführung von Einsätzen gibt. Die K-Vorschrift behandelt ungeplante und bedeutende Einsätze, nicht alltägliche Einsätze im Rettungsdienst oder Sanitätswachdienst. Drei Gruppen von Ereignissen werden definiert: Krise, Katastrophe und Konflikt.

Es gibt eine Bundesversion der K-Vorschrift, die von den Landesverbänden an ihre jeweiligen Bedürfnisse und Besonderheiten angepasst werden kann. Daher kommen, soweit vorhanden, diese Landesversionen vorrangig zur Anwendung.

Wesentliche Regelungen

Kapitel 1: Geltungsbereich

Kapitel 2: Compliance

Kapitel 3: Unabhängigkeit

  • Neben seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr im Konfliktfall und seinen eingegangenen Verpflichtungen zur Mitwirkung im staatlichen Katastrophenschutz kann das DRK weiterhin selbst über Einsätze entscheiden, sowohl aus eigener Initiative als auch als vertraglich erbrachte Dienstleistung für Dritte.[6] Der Grundsatz der Unabhängigkeit muss weiterhin gewahrt bleiben.
  • Die Hilfen für die Bevölkerung bei einer ungeplanten Lage haben Vorrang gegenüber privatrechtlichen Verpflichtungen, zum Beispiel als Sanitätswachdienst.[7]

Kapitel 4: Kritische Infrastruktur

  • Alle Tätigkeitsbereiche des DRK sind als kritische Infrastruktur zu betrachten, die zum Wohl der Hilfsbedürftigen im Krisenfall nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten sind, und zur Vorbereitung auf eine mögliche Krise sind Schutzziele zu bestimmen und Maßnahmen zu treffen.[8]

Kapitel 5: Rollen und Aufgaben

Kapitel 6: Kommunikation

  • Die interne und externe Kommunikation gehört notwendig zur Krisenbewältigung.[16]

Kapitel 7: Übungen

Weitere Informationen

Bundesverband

Ausgewählte Landesverbände

Hinweis: Das sind K-Vorschriften, die veröffentlicht wurden. Es kann sich um veraltete Fassungen handeln (für Hessen ist das der Fall), und es können hier besondere Regelungen von Landesverbänden fehlen. Die örtlich gültige Vorschrift muss in der Organisation zur Verfügung gestellt werden.[18] Urheberrechte

Enzyklopädie

Einzelnachweise und Erläuterungen

  1. Deutsches Rotes Kreuz, Krisenmanagement-Vorschrift des Deutschen Roten Kreuzes (K-Vorschrift), Berlin 2011, Abschnitt 1.2.
  2. a.a.O., Abschnitte 1.2 und 5.4.
  3. a.a.O.
  4. a.a.O., Abschnitte 2.1 bis 2.4.
  5. a.a.O., Abschnitt 2.5.
  6. a.a.O., Kapitel 3.
  7. a.a.O., Abschnitt 3.4.
  8. a.a.O., Kapitel 4.
  9. a.a.O., Abschnitte 5.1.1 und 5.1.2.
  10. a.a.O., Abschnitt 5.1.3.
  11. a.a.O., Abschnitt 5.1.4.
  12. a.a.O., Abschnitt 5.2.
  13. a.a.O., Abschnitt 5.3.
  14. a.a.O., Abschnitt 5.3.
  15. a.a.O., Abschnitt 5.5.
  16. a.a.O., Abschnitt 6.
  17. a.a.O., Kapitel 7.
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