Frankfurt am Main

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Historische Bedeutung

  • Der in Hanau geborene Louis Appia (1818–1898) besuchte in Frankfurt das Gymnasium. Er gehörte später dem Komitee der Fünf an und gründete das IKRK mit. In Erinnerung an seine Frankfurter Zeit wurde die Louis-Appia-Passage nach ihm benannt.[1]
  • Seit 1900 war der Chirurg Albert Ettlinger der Vorsitzende des Frankfurter Roten Kreuzes. Er wurde am 28. September 1942 zusammen mit dem größten Teil seiner Familie im KZ Auschwitz ermordet.
  • Der Landesverband Hessen hatte nach seiner Gründung am 6. Dezember 1946 in Bad Nauheim seinen Sitz in Frankfurt am Main, bevor er in die Landeshauptstadt Wiesbaden umzog.
  • Der Organisationsausschuss zur Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes auf Bundesebene nach dem zweiten Weltkrieg tagte 1949 unter anderem dreimal in Frankfurt am Main.[2]
  • Der 1948 neu gegründete Verband der Schwesternschaften hatte von 1949 bis 1954 seinen Sitz in Frankfurt am Main, bevor er ihn dann für die folgenden fünf Jahrzehnte nach Bonn verlagerte.

Aktuelle Bedeutung

Einzelnachweise

  1. DRK Bezirksverband Frankfurt am Main, Feierliche Einweihung der Louis-Appia-Passage, Frankfurt am Main, 26. Januar 2017.
  2. Anton Schlögel, Neuaufbau des Deutschen Roten Kreuzes nach dem II. Weltkrieg. Geschichte des DRK 1945–1950, 2. Auflage, Bonn 1983, Seite 75.
  3. Website Rotkreuzkliniken.de.