Felix Grüneisen: Henri Dunant und das Rote Kreuz (1928)
Dieser Beitrag von Felix Grüneisen (1884–1945) erschien im Mai 1928, also mitten in der Zeit der Weimarer Republik (1918–1933) und lange vor der Machtübernahme durch die NSDAP in 1933, in der »Deutschen Zeitschrift für Wohlfahrtspflege«.[1] Anlass gab der 100. Geburtstag des am 8. Mai 1828 geborenen und nur 18 Jahre vor der Veröffentlichung verstorbenen Henry Dunant (1828–1910). Inhaltlich wird nur am Anfang die Gründungsgeschichte und die Rolle Dunants dabei in groben Strichen nachgezeichnet, bevor der Fokus auf die völkerrechtlichen Verträge, die internationale Struktur und Bedeutung des Deutschen Roten Kreuzes und der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung schwenkt.
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Transkribierter Text
Von Reg.-Rat Felix Grüneisen, Berlin.
Am 8. Mai 1928 wird in der gesamten zivilisierten Welt der hundertsten Wiederkehr von Henri Dunants Geburtstag gedacht. Name und Gestalt des Mannes, der einst in wenigen Jahren zu einer europäischen Berühmtheit wurde, um dann ebensoschnell wieder vergessen zu werden, obwohl er die Tage seines Ruhmes um viele Jahrzehnte überlebte — Dunant starb erst im Jahre 1910 als Zweiundachtzigjähriger in Heiden am Bodensee[2] —, Name und Gestalt Dunants sind, soweit überhaupt bekannt und genannt, fast legendär geworden. Der Schöpfer ist ganz hinter seinem Werk zurückgetreten. Eben deshalb lohnt es, mit knappen Zügen sich den Entwicklungsgang Dunants zu vergegenwärtigen, weil sich daraus Schlüsse ergeben, die wesentlichste Züge des Noten Kreuzes in seinen internationalen Bindungen von seiner Entstehung bis heute beleuchten.
Dunant entstammte einer alten Genfer Familie und wuchs ganz in den Traditionen auf, die die Stadt Genf in besonderem Maße charakterisieren. Von den Eltern, die sich beide auf dem Gebiete der Waisenpflege betätigten, wurde Dunant schon in jungen Jahren zur praktischen Tätigkeit in der Armenpflege angeregt. Bestimmend auf sein Innenleben wirkten strenggläubige Männer der Genfer Kirche, die Bewegung der „Erweckung”, die Genf mit Frankreich sowohl wie mit den Rheinlanden verband.[3] Diesen religiösen Energien, hinter denen seine Berufstätigkeit als Bankmann ganz zurücktrat, verdankte Dunant die erste Anregung zu internationalen Bestrebungen und Verbindungen. Er übernahm die Propaganda für den Genfer Kern der Organisation, die später unter dem Namen „Christlicher Verein junger Männer” die weiteste Ausdehnung fand.[4] Seine Propagandareisen brachten ihn nach Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und England.
Zu kolonialen Unternehmungen nach Algier und Tunis führte Dunant sein Beruf. Alsbald fesselten ihn die Eingeborenenprobleme, bei denen der Einfluß der Anti-Sklaverei-Bewegung[5] ihn lebhaft berührte, die unter starkem Einfluß des Buches von Harriet Beecher-Stowe „Onkel Toms Hütte”[6] stand. In einem Buch „Notizen über die Verwaltung von Tunis” (1858)[7] verband er mit ethnographischen Darstellungen einen flammenden Protest gegen die Sklaverei der amerikanischen Südstaaten. Verbindungen, die Dunant in Algier mit dem Gouverneur, General Mac Mahon[8], und anderen knüpfte, veranlaßten ihn zu einer Reise auf den lombardischen Kriegsschauplatz[9], ohne irgendwie an den kriegerischen Vorgängen beteiligt zu sein und offenbar auch ohne jede Absicht zu persönlichen Hilfeleistungen, trotz des tiefen Eindrucks, den er vom Wirken Florence Nightingale's[10] auf der Krim[11] wenige Jahre früher erhalten hatte. So wurde er, zufällig bei Beginn der Schlacht eintreffend, ein Zeuge der Schlacht von Solferino[12] am 24. Juni 1859[13]. Tiefer noch als die Schlacht selbst bewegten ihn die Opfer des Kampfes, denen einigermaßen ausreichende Hilfe zu bringen, die Ambulanzen und Ärzte des französisch-italienischen Heeres nicht entfernt genügen konnten. Dunant griff handelnd, helfend, organisierend ein, soviel er konnte, und half damit Tausenden. Noch wichtiger fast als diese persönliche Hilfe, die
Das Buch beginnt mit einer Schilderung der Schlacht unter Aufzählung möglichst vieler heldenhafter und rührender Einzelheiten, es fährt fort mit ebenso detaillierten Schilderungen des Elends der Verwundeten und Sterbenden, um zum Schluß in schwungvollem Appell die Völker Europas, Fürsten, Staatsmänner und Arbeiter, Männer und Frauen, aufzurufen, in jedem Lande ein organisiertes Hilfswerk freiwilliger Krankenpflege zu schaffen, das unentbehrlich sein werde, solange es Kriege gebe, das aber auch in Friedenszeiten bei Unfällen und Katastrophen mannigfachster Art Hilfe zu leisten berufen sein würde. Und um dies Hilfswerk freiwilliger Krankenpflege zu ermöglichen, seien interliationale Vereinbarungen der Staaten erforderlich. Der Gedanke der Neutralisierung ist noch nicht klar ausgesprochen, aber angedeutet.
Das Buch war mit Zielbewußtsein abgefaßt, um bei den gekrönten Häuptern und Staatsmännern Europas persönliche Saiten anklingen zu lassen und dadurch zu wirken. Es erschien deshalb überhaupt nicht im Buchhandel, sondern wurde nur an eine große Zahl von Persönlichkheiten in allen Ländern Europas versandt. Der Erfolg war überraschend. Neue Auflagen mußten sofort dem Buchhandel übergeben werden, Übersetzungen in die Hauptsprachen Europas folgten in kürzester Frist.
Dunant würde sich vielleicht mit diesem moralischen Erfolg begnügt und kaum den Hebel anzusetzen gewußt haben, um seine Forderungen in die Tat umzusetzen, hätte nicht sein Genfer Mitbürger Gustave Moynier[16] unter dem frischen Eindruck des Buches begeistert die unter seinem Vorsitz stehende Genfer Gemeinnützige Gesellschaft[17] veranlaßt, einen fünfgliedrigen Ausschuß zum Studium der Verbesserung des Loses der Verwundeten einzusetzen[18], in den Dunant als Schriftführer gewählt wurde.
Es gehörte außerordentlicher Mut dazu, als Ausschuß einer kleinen, ganz unbekannten und rein privaten örtlichen Gesellschaft die Lösung der Ausgabe zu unternehmen, eine internationale Regelung des freiwilligen Dienstes an den Verwundeten im Felde herbeizuführen in einer Zeit, die eine internationale Regelung nicht kannte, gegenüber Militärbehörden, die ein Hineinreden von Zivilisten sicher ablehnen würden. Der kluge, welterfahrene Moynier[16] wollte schrittweise vorgehen und zunächst Grundsätze für die Schaffung freiwilliger Gesellschaften für Verwundetenpflege in allen Ländern entwerfen und einem Kreise internationaler Sachverständiger zur Begutachtung vorlegen. Dunant, der geneigt war, die in der Realität der Dinge liegenden Hemmungen zu übersehen, drängte vorwärts und erstrebte im Sinn und Geist seines Buches den internationalen Staatenvertrag über die Neutralisierung der Verwundetenhilfe im Kriege. Daß Hunderte von Einzelverträgen, in denen diese Fragen zum Teil sogar eine sehr weitgehende Regelung gefunden hatten, zwischen Kriegführenden während der letztvergangenen 300 Jahre geschlossen, aber alsbald wieder in Vergessenheit geraten waren, wußte damals noch keiner der Beteiligten.[19]
Es ist hier nicht der Ort, die einzelnen Phasen der Entstehung des Roten Kreuzes zu verzeichnen. Vielmehr genügt es festzuhalten, welche Faktoren in der Entwicklung wirkten. Moynier und die anderen Mitglieder des Komitees, die ruhige Erwägung, Sachkunde und vorsichtiges Vorgehen bedeuteten, und Dunant, der den Schwung seiner Idee und propagandistisch wirkungsvolle Überzeugung einzusctzen hatte, ergänzten einander, um den Weg zu den beiden Genfer Konferenzen von 1863[20] und 1864[21] zu bahnen.
Die erste Konferenz von 1863[20], zunächst als ganz private Sachverständigenkonferenz geplant, dann aber doch auf Dunants Initiative von staatlich anerkannten
Delegierten beschickt, ohne daß damit der Charakter der inoffiziellen Veranstaltung aufgehoben wurde, beschloß auf Grund eines Entwnurfes von Moynier[16] das Programm für die Organisation nationaler, freiwilliger Hilfsgessellschafften, die, im Frieden organisiert und von ihren Staaten anerkannt, im Kriege die Aufgabe haben sollten, den Heeressanitätsdienst zu unterstützen, dazu geeignete Hilfskräfte im Frieden vorzubereiten, im übrigen, ihrer universellen, humanitären Aufgabe gemäß, volle Unabhängigkeit von Stand, politischer Anschauung und religiösem Bekenntnis wahren sollten. Die Konferenz sprach weiterhin „Wünsche" aus, deren Erfüllung, außerhalb ihrer Kompetenz liegend, einer eigentlichen Staatenkonferenz vorbehalten bleiben mußte. Es waren dies die grundsätzliche gegenseitige Anerkennung der Staaten über das Bestehen und Mitwirken freiwilliger Ge-
Die zweite Konferenz von 1864, die vom Schweizer Bundesrat[23] einberufene Staatenkonferenz, formulierte und beschloß auf Grund der oben umschriebenen, an sie herangetragenen „Wünsche” die „Genfer Konvention”[24]. Sie wurde der erste Akt universellen Völkerrechtes, den die Geschichte kennt[25], ein Vorläufer der vielen Konventionen auf wirtschaftlichem (Weltpostverein[26]) und wissenschaftlichem (Seuchenabkommen[27] usw.) Gebiet, die vor dem Weltkrieg[28] entstanden und nunmehr großenteils im Völkerbund[29], im Internationalen Arbeitsamt[30] usw. und den angeschlossenen Ausschüssen ihre offizielle Fortsetzung fanden.
Es ist kennzeichnend für die Geschichte des Roten Kreuzes von Anbeginn bis heute, daß man bei seiner Entstehung so sorgfältig schied zwischen freier Initiative und staatsrechtlicher Bindung. Die staatsrechtlich-völkerrechtlichen Bindungen beschränkten sich mit voller Absicht im Umfang auf das unbedingt notwendige Maß. Auch in späteren Jahrzehnten wurden z.B. alle Vorschläge, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz[31] in Genf eine völkerrechtlich anerkannte Stellung zu geben, mit großer Mehrheit abgelehnt. Die viel weiter ausgreifenden Resolutionen der Konferenz von 1863, die Ausgangspunkt und Richtlinie für die nationalen Gesellschaften vom Roten Kreuz und ihr internationales Znsammenwirken wurden, bedeuteten dagegen keinerlei staatsrechtliche, ja kaum eine organisatorische Bindung für die Gesellschaften vom Roten Kreuz. Die Autorität der Konferenzbeschlüsse war von Anbeginn bis heute wesentlich moralischer Natur, deshalb jedoch nicht weniger zwingend. Durch ihre weite Formulierung ließen sie freien Spielraum für die ans den Landesverhältnissen gegebene Initiative. So haben auch die im Laufe der 6 Jahrzehnte neunmal vor, viermal nach den, Weltkrieg[28] wiederkehrenden Internationalen Konferenzen vom Roten Kreuz[32] eine große Zahl von Resolutionen gefaßt, die zwar unverbrüchlich an der Linie der 1863 geschaffenen Grundsätze über Aufbau und Tätigkeit der nationalen Rotkreuzgesellschaften[33] festhielten, aber den Spielraum ständig erweiterten und dem Bedürfnis anpaßten, nicht zum wenigsten im Hinblick auf die Friedenstätigkeit, abgesehen von den Fragen des Eingreifens bei inneren Unruhen, Bürgerkriegen usw. Die völkerrechtliche Stellung des Roten Kreuzes ist, obwohl jede einzelne der Internationalen Rotkreuzkonferenzen eine mehr oder weniger große Zahl solcher „Wünsche” äußerte, jedoch nur zweimal Gegenstand internationaler Akte geworden und zwar durch die sehr erweiterte Neufassung der Genfer Konvention von 1906[34] und durch die Völkerbundsakte Artikel 25. Eine weitere Staatenkonferenz zwecks Feststellung einer Anzahl redaktioneller Erweiterungen der Genfer Konvention, die von einer großen Zahl der Unterzeichnerstaaten im Prinzip angenommen sind, ist zwar vorgesehen, jedoch noch nicht endgültig angesetzt.[35]
Es ist selbstverständlich, daß ein so umwälzendes Ereignis, wie der Weltkrieg[28], auf das Rote Kreuz die stärkste Einwirkung ausüben mußte. War er doch die schärfste Probe, die für seine Existenzfähigkeit überhaupt denkbar war. Es hat sie bestanden, und zwar in seiner doppelten Eigenschaft als völkerrechtlich durch die Genfer Konvention geschützes Zeichen[22], das die Achtung aller kriegsführenden Staaten fand, wobei die Verstöße auf allen Seiten tatsächlich als Ausnahmen bezeichnet werden können[36], wie als Weltgemeinschaft freiwilligen Hilfsdienstes, die dank der Autorität des Genfer Komitees nie während des Krieges die Fäden völlig abreißen ließ und dadurch erheblich hinausgehend über die Bestimmungen der Genfer Konvention Mittel und Wege fand, das Los der Verwundeten und Gefangenen, auch der Zivilgefangenen, zu erleichtern. Diese Tatsache darf als ein Symptom dafür freudig begrüßt werden, welche Macht einem rein moralischen Faktor, der die Anerkennung der gesamten Menschheit besitzt, heute und jederzeit innewohnt.
Die Tatsache dieser Weltgeltung des Roten Kreuzes und die Fülle von Aufgaben auf den verschiedensten Gebieten, die noch stärker als der Krieg selbst die Nachkriegszeit mit ihren Massennotständen, Hungersnöten, Völkerwanderungen in ganzen Erdteilen brachte, stellte nun das Rote Kreuz vor die Gefahr einer Ausweitung der Idee und seiner Aufgaben, die sich zwar vielfach berührte mit Gedankengängen, die Dunant bereits in den Anfangsstadien des Roten Kreuzes entwickelt hatte, die aber die Möglichkeit einer Überspannung aufdämmern ließ.
Die Einfügung des Artikels 25 in die Völkerbundsakte war bekanntlich eine Begleiterscheinung und Auswirkung der Grün-
Mit dieser Auffassung der Aufgaben, mit der organisatorisch eine klarere Einordnung der beiden internationalen Rotkreuzzentralen unter den Internationalen Rotkreuzkonferenzen als oberster Instanz parallel läuft, ist symptomatisch die Fortsetzung der 1863 festgestellten Linie auch innerlich angedeutet, jedoch so, daß die Initiative, der Wille und der Raum zur Entfaltung in jedem Lande weitesten Spielraum behält, während die internationalen Zentralen den Charakter eines Clearinghouse annehmen. Ihnen liegt die bedeutsame Aufgabe ob, den Erfahrungs- und Meinungsaustausch von Land zu Land anzuregen und Wege zu finden, die der internationalen Zusammenarbeit im Einzelfall wirklich praktischen Wert zu geben imstande sind.
Wie schwer es ist, positiv praktische internationale Arbeit zu leisten, dafür legen die Erfahrungen des Roten Kreuzes, dessen Grundlage so einheitlich und einfach gegeben zu sein scheinen, beredtes Zeugnis. Nicht nur die Sprachen, auch die Begriffe, und mit den Begriffen die Anschauungsformen sind so verschieden, daß Sprache und Ausdrucksform für solche gemeinsame Arbeit der Völker erst gefunden werden muß.
Es ist zu wünschen, daß, soweit die Dinge hierzu überhaupt reif sind, sich für das gesamte Gebiet der Wohlfahrtspflege — so wie für die Sozialpolitik das Internationale Arbeitsamt[30] zur Aktionszentrale geworden ist — die Mittel und Wege internationalen Austausches finden möchten. Daß das Rote Kreuz nicht der Träger solchen Austausches sein kann, wurde oben angedeutet. Das Rote Kreuz wird jedoch immer bereit sein, seine guten Dienste anzubieten und damit andere Bahnen bereiten zu helfen.
Die Aufgabe, eine Genieinschaft dcr Völker in den Fragen der Formung sozialer Anschauung, eines sozialen Gewissens, zu schaffen, ist gewaltig groß. Das Rote Kreuz hat in seiner Weltgemeinschaft in jahrzehntelanger Arbeit einen Pionierdienst geleistet, der Wege weist, Bahnen andeutet.
Die internationale Arbeit des Roten Kreuzes steht in ihren eigenen Aufgaben noch am Anfang eines Weges, der weite Ausblicke in die Zukunft ermöglicht.
Eine Erfahrungstatsache aus der Eigenentwicklung des Roten Kreuzes ist die Feststellung der moralischen Macht einer Idee, die von allen Kulturvölkern anerkannt und in ihr Bewußtsein aufgenommen ist.
Erläuterungen
- ↑ Felix Grüneisen, Henri Dunant und das Rote Kreuz, in: Deutsche Zeitschrift für Wohlfahrtspflege, Nummer 2, 4. Jahrgang, Berlin, Mai 1928, Seiten 65–68.
- ↑ Dunant verbrachte seine letzte Lebensphase in Heiden, wo er von 1887 bis zu seinem Tod am 30. Oktober 1910 lebte.
- ↑ Siehe Erweckungsbewegung.
- ↑ Siehe Christlicher Verein Junger Menschen.
- ↑ Siehe Abolitionismus..
- ↑ Onkel Toms Hütte (engl. Uncle Tom’s Cabin) ist ein 1852 veröffentlichter Roman von Harriet Beecher Stowe (1811–1896), der das harte Schicksal einer Reihe afroamerikanischer Sklaven und ihrer Eigentümer in den 1840er-Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika schildert.
- ↑ J. Henry Dunant, Notice sur la régence de Tunis, Genf 1858.
- ↑ Patrice de Mac-Mahon (1808–1893).
- ↑ Siehe Sardinischer Krieg..
- ↑ Florence Nightingale (1820–1910).
- ↑ Der Krimkrieg war ein von 1853 bis 1856 dauernder militärischer Konflikt zwischen dem Russischen Reich einerseits und dem Osmanischen Reich sowie dessen Verbündeten Frankreich, Großbritannien und seit 1855 auch Sardinien-Piemont andererseits.
- ↑ Siehe Artikel Schlacht von Solferino.
- ↑ Siehe Artikel 24. Juni.
- ↑ Siehe Artikel 1. November.
- ↑ Siehe Artikel Un souvenir de Solférino.
- ↑ Gustave Moynier (1826–1910).
- ↑ Siehe Artikel Genfer Gemeinnützige Gesellschaft.
- ↑ Siehe Artikel Komitee der Fünf.
- ↑ Das ist unwahrscheinlich, denn eines der Mitglieder des Komitees der Fünf war Guillaume Henri Dufour (1787–1875), ein General der Schweizer Armee, der zuvor in der französischen Armee gedient hatte und selbst als Befehlshaber im Sonderbundskrieg (1847) auf die Einhaltung humanitärer Grundsätze bei den Kampfhandlungen und möglichst geringe Opfer beim Gegner achtete.
- ↑ Die erste Internationale Konferenz fand vom 26. bis 29. Oktober 1863 in Genf statt, bei der die Beschlüsse und Wünsche verabschiedet wurden.
- ↑ Die erste diplomatische Konferenz fand vom 8. bis 28. August 1864 in Genf statt und beschloss am 22. August 1864 das erste Genfer Abkommen.
- ↑ Siehe Artikel Schutzzeichen und Rotes Kreuz.
- ↑ Siehe Bundesrat (Schweiz).
- ↑ Siehe Artikel Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde.
- ↑ Siehe hingegen zum Beispiel den Westfälischen Frieden von 1648.
- ↑ Siehe Weltpostverein.
- ↑ Gemeint sein könnte die Uebereinkunft, betreffend Maßregeln gegen die Cholera (auch: Internationales Übereinkommen betreffend gemeinsame Massregeln zum Schutze der öffentlichen Gesundheit in Zeiten des epidemischen Auftretens der Cholera oder Dresdener Sanitätsübereinkommen) vom 15. April 1893.
- ↑ Erster Weltkrieg (1914–1918).
- ↑ Siehe Völkerbund.
- ↑ Siehe Internationale Arbeitsorganisation..
- ↑ Siehe Artikel Internationales Komitee vom Roten Kreuz.
- ↑ Siehe Artikel Internationale Konferenz des Roten Kreuzes.
- ↑ Siehe Artikel Nationale Gesellschaft.
- ↑ Die Überarbeitung des Genfer Abkommens zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde, das heißt des ersten Genfer Abkommens, wurde am 6. Juli 1906 von 35 Staaten unterzeichnet.
- ↑ Sie fand ein Jahr nachdem dieser Beitrag erschien statt. Dabei wurde auch das Genfer Abkommen über die Behandlung der Kriegsgefangenen vom 27. Juli 1929, das dritte Genfer Abkommen unterzeichnet.
- ↑ Die Verharmlosung der Kriegsverbrechen im Ersten Weltkrieg wiederholte Grüneisen ein Jahrzehnt später, 1939, auch in seinem Hauptwerk, Felix Grüneisen/Das Deutsche Rote Kreuz in Vergangenheit und Gegenwart, Kapitel 21.
- ↑ Die → Liga der Rotkreuz-Gesellschaften wurde am 5. Mai 1919 gegründet und heißt heute Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.
- ↑ Siehe Artikel Amerikanisches Rotes Kreuz.
