1. November
Ereignisse
1862 — Henry Dunant: Eine Erinnerung an Solferino

Am 1. November 1862 erschien das Buch Un souvenir de Solférino (Eine Erinnerung an Solferino) von Henry Dunant (1828–1910). Das Werk, zusammen mit der intensiven Werbung von Dunant für seine darin vorgebrachten Ideen, gab Anstoß zum ersten Genfer Abkommen (1864), der Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (1863) und anschließend erster Nationaler Gesellschaften vom Roten Kreuz (1864).
1939 — Gründung der DRK-Landesstellen XX und XXI
Am 1. November 1939 wurden die Landesstellen XX (Danzig) unter Landesführer Erich Großmann (1902–1948)) und XXI (Posen) unter Landesführer Viktor Böttcher (1880–1946) des damaligen Deutschen Roten Kreuzes (1938–1945/46) gegründet. Dem voraus ging der deutsche Überfall auf Polen vom 1. September bis 6. Oktober 1939, an dem sich die deutsche Besetzung Polens (1939–1945) mit der Einrichtung der beiden den DRK-Landesstellen korrespondierenden Wehrkreisen XX und XXI anschloss.
1944 — Verhaftung von Georg Streiter
Am 1. November 1944 wurde Georg Streiter (1884–1944) verhaftet. Er war seit 1935 für das Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes in der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) tätig, wo er seit 1940 mit Hilfen für polnische und französische Kriegsgefangene betraut war, wohl im Auskunftswesen. Dort soll er gegen Zensurregeln für die Post von Kriegsgefangenen verstoßen haben, was zu seiner Verhaftung am Arbeitsplatz am 1. November 1944 geführt haben könnte. Es wird vermutet, dass er im Konzentrationslager Ravensbrück interniert und im Frühjahr 1945 ermordet wurde.1
Weitere Informationen
Solferino
- Artikel Un souvenir de Solférino
- Artikel Schlacht von Solferino und Solferino
- Kategorie Geschichte
Landesstellen
- Artikel Landesstelle
- Artikel Landesführer
- Kategorie Ehemalige Organisationen
Einzelnachweise
- ↑ Stolpersteine-Berlin.de, Georg Streiter, abgerufen am 4. April 2026.
