Felix Grüneisen: Das Deutsche Rote Kreuz in Vergangenheit und Gegenwart – Einleitung [des Zweiten Buchs]

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung
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Kapitel 10: Einleitung [des Zweiten Buchs]

[Föderalismus als Feindbild]

[54] Die Entstehung des Roten Kreuzes und des Genfer Abkommens fällt in eine Zeit, in der Deutschland nicht mehr als ein geographischer Begriff war. Der einzige Zusammenhang der 39 souveränen deutschen Staaten1, der Frankfurter Bundestag2, war weniger ein Element des deutschen Zusammenhalts als ein Kennzeichen seiner völligen Zersplitterung. In diese Zeit fielen die Anfänge des Roten Kreuzes.3 Zwar fanden sich Österreich und Preußen im Kampf um die Elbherzogtümer4 18645, der zum erstenmal Gelegenheit gab, das Genfer Abzeichen auf dem Schlachtfelde zu zeigen6, zu einer deutschen Waffenbrüderschaft zusammen, aber nur für kurze Dauer. Im Jahre 18667, das den stärksten Antrieb für den Aufstieg des Rotkreuzgedankens in Deutschland gab8, entschied sich der alte Zwist um die deutsche Vorherrschaft zugunsten Preußens. Bismarck9 schuf 1871 das Zweite Reich der Deutschen10, das allerdings Millionen von Deutschen außerhalb seiner Grenzen lassen mußte11.

Unter diesen politischen Voraussetzungen war es ohne weiteres gegeben, daß die Verwirklichung der Genfer Beschlüsse von 186312, an denen die Vertreter von acht deutschen Ländern mitgewirkt hatten, nämlich die Bildung von „Hauptausschüssen", nur in den einzelnen deutschen Ländern erfolgen konnte. So viele Ländersouveränitäten bestanden, so viele Organisationen nach Genfer Programm waren zu bilden. Die Ge-[55]schichte des Roten Kreuzes in Deutschland ist deshalb bestimmt durch die Mannigfaltigkeit des Bestandes einzelner unabhängiger Landesorganisationen und ihren durch sieben Jahrzehnte bald stärker, bald schwächer betonten Willen zur Einheit.13 Es wäre, geschichtlich betrachtet, nicht richtig, in dieser Aufteilung nur die schwachen Seiten zu sehen. In der neuen, nicht immer widerspruchslos aufgenommenen Aktion bedeuteten die nebeneinander und unabhängig voneinander unternommenen Versuche, auf neuen Wegen voranzugehen, auch manche Bereicherung. Es wird noch zu zeigen sein, daß das Bedürfnis zum Zusammenschluß im einheitlichen Deutschen Roten Kreuz von den Landesverbänden selbst so stark empfunden wurde, daß sie, besonders nach dem Weltkrieg, ihre Selbständigkeit aufgaben14, bis endlich das Dritte Reich Adolf Hitlers15 mit dem Reichsgesetz über das Deutsche Rote Kreuz vom 9. Dezember 193716 endgültig den Schlußpunkt hinter diese Entwicklungsreihe setzte.

[Frauenorganisationen im Roten Kreuz]

Aber nicht allein die Aufteilung nach einzelnen deutschen Ländern war für den geschichtlichen Weg bezeichnend, fast ebenso war es das Nebeneinander von Männer- und Frauenorganisationen. Und dieses Nebeneinander, dem Reibungen nicht fern bleiben konnten, ist bestimmt eines der entscheidenden Momente dafür gewesen, das Rote Kreuz in Deutschland sich stärker und blühender entfalten zu lassen, als das in irgendeinem anderen Lande Europas der Fall gewesen ist. Nur die Vereinigten Staaten und Japan, beide aus ganz besonderen Gründen, die in der geopolitischen Struktur ihrer Länder den Ursprung haben, übertreffen darin das Deutsche Rote Kreuz.

Die Stärke eigener Frauenorganisationen neben den von Männern geführten und gebildeten Verbänden bestand in der Frische der Initiative und der Lebendigkeit des Empfindens, die zwar Anlaß zu Meinungsverschiedenheiten geben konnte, aber zunächst jedoch davor schützte, daß etwa der Gedanke des Roten Kreuzes in Vergessenheit geraten konnte, wie das 1870 in Paris17 der Fall war. Dort mußte Dunant18 erst eine neue Bekanntgabe des Genfer Abkommens im Französischen Kriegsministerium durchsetzen; selbst den Militärärzten war vielfach der Sinn der Armbinde mit dem Genfer Abzeichen unbekannt. Das war in Deutschland niemals möglich, und zwar wesentlich dank dem energischen Vorwärtstreiben der Frauenorganisationen.

[Primat der Kriegstätigkeit gegenüber Aufgaben im Frieden]

[56] Als dritte Grundfrage für den Bestand des Werkes in Deutschland, wenn auch nicht als solche immer deutlich empfunden und erkannt, doch aber sachlich durchgefochten, erwies sich die Begrenzung oder Ausweitung des Tätigkeitsfeldes, besonders in Friedenszeiten. Diese Frage wird ihre Aktualität behalten, solange es überhaupt ein Rotes Kreuz gibt. Wird sie doch einigermaßen beeinflußt von dem Paradoxon, das Virchow19 auf der Internationalen Konferenz in Berlin 186920 aussprach, als er sich energisch für den vollen Einsatz der Hilfsgesellschaften in Friedenszeiten für ein Friedensprogramm auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheitspflege und der Krankenpflege unabhängig von der Frage der Bereitschaft für den Kriegsfall einsetzte: „gleich als wenn der Krieg die regelmäßige Institution in Europa wäre, und der Friede nur dazu da wär, um auf den Krieg vor­zu­be­rei­ten!"21 Tatsächlich war aber das Rote Kreuz und das Genfer Abkommen aus der Kriegserfahrung geschaffen, und zwar ausdrücklich für den Fall des Krieges. Man erkannte, daß bei langer Friedensdauer das Interesse am Roten Kreuz in Gefahr stand, zu verblassen, wenn nicht seine Mittel und Kräfte in Friedenszeiten für Aufgaben eingesetzt würden, die geeignet wären, das Interesse am Roten Kreuz in der Bevölkerung wach zu erhalten, zugleich aber der Vorbereitung und Schulung für den Ernstfall zu dienen. Diese Überlegung wird notwendig immer wieder eintreten müssen, wenn das Rote Kreuz vor der Gestaltung seines Programmes steht. Sie gilt für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Aus der Entwicklung ergab sich, daß in der gesamten Betätigung des Deutschen Roten Kreuzes im Laufe von sieben Jahrzehnten die Betonung der Aufgaben für den Krieg und für den Frieden je nach der politischen Lage wechselten. Z. B. wurde gerade aus dem Kreise der deutschen Frauenverbände 1869 das Friedensprogramm in den Vordergrund gestellt, und nicht zufälligerweise machte sich Virchow zu seinem Sprecher.22 Noch entschiedener mußte das, besonders nach außen hin, bei dem inneren Zusammenbruch nach Beendigung des Weltkrieges der Fall sein, als in der Masse des deutschen Volkes der Glaube an die Ideologie des Ewigen Friedens Wurzeln geschlagen hatte. Das waren zugleich die Zeiten, in denen das vorzugsweise auf den Kriegsfall abgestellte Aufgabengebiet der Männerorganisationen mit besonders heftigen Schwierigkeiten zu [57] ringen hatte, während die Frauenverbände jederzeit in der Lage waren, sich auf weite Gebiete einer Friedensarbeit auszudehnen, die als Pionierarbeit entscheidende Verdienste um die Entfaltung von Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege erworben hat, aber gegebenenfalls über das Ursprungsgebiet mehr oder weniger weit hinausgriff. Auch das war um so verständlicher, als manche der Frauenorganisationen, wie der Badische Frauenverein und das Patriotische Institut in Weimar, nicht erst infolge der Genfer Beschlüsse und als Organe des Genfer Abkommens entstanden waren, sondern spontan ins Leben gerufen wurden und sich selber ihre Ziele setzten. Daß trotzdem der Grundgedanke des Roten Kreuzes nicht zum wenigsten durch die Frauenorganisationen stark und lebendig erhalten blieb und gerade durch die größere Spannweite ihrer Aufgaben den Begriff des Roten Kreuzes im ganzen deutschen Volke zu einer im Volksbewußtsein fest verankerten Anschauung machte, muß als geschichtliche Tatsache gewertet werden.

Entscheidend für die rasche und schwungvolle Entwicklung der Hilfsvereine in Deutschland waren naturgemäß die eigenen Erfahrungen in den Kriegen von 18645 und 186623, denen bald im Kriege 1870/7124 eine sehr viel schwerere Belastungsprobe folgen sollte. Die Lücken im Sanitätswesen wurden um so deutlicher empfunden, als der Krieg 1866 von einer Choleraepidemie begleitet war, die dreimal soviel Opfer forderte, als der Krieg selbst. Daß sich unter diesen Umständen ein Mangel an Pflegekräften noch viel sinnfälliger geltend machen mußte, gab einen Ansporn zur Entfaltung der Kräfte im Sinne des Genfer Abkommens. Vor allen Dingen weckte die nationale Hochspannung, unerachtet des Bewußtseins, in einem Kriege unter deutschen Brüdern zu stehen, die opferwillige Hilfsbereitschaft, und es war im Geist jener Tage, anklingend an Erinnerungen der Freiheitskriege, daß die Königin Augusta25 ihrer Gründung den Namen „Vaterländischer Frauenverein“ gab. Galt es doch, die Frauen und Mädchen mobil zu machen für die im Selde stehenden Männer, Väter und Brüder, die Söhne des Vaterlandes, deren Leben und Gesundheit erhalten werden sollte. Ihnen galt der Einsatz, das Opfer, wobei als selbstverständlich angesehen wurde, daß man keinen Unterschied machen wollte zwischen Freund und Feind.

Unausgesprochen, aber nicht weniger wirksam, leitete alle Maß-[58]nahmen der Gedanke des Armeekommandos, daß alles, was dazu beitrug, Leben und Gesundheit der Soldaten zu erhalten, von größtem Nutzen sei. Der preußische Generalarzt Loeffler26 hat 1866 darauf öffentlich hingewiesen, daß die möglichste Vervollkommnung des Heeres-Sanitätswesens das geeignetste Mittel sei, den Staatshaushalt von der Belastung durch Invalidenpensionen und Verstümmelungszulagen zu entlasten. Das galt für die Verwundeten, aber mindestens ebenso für die Opfer von Epidemien und Seuchen. Die Hygiene begann etwa um die gleiche Zeit, in der das Rote Kreuz entstand, ihren Siegeslauf, und die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege war deshalb eine der Aufgaben, die den deutschen Hilfsgesellschaften von Anfang an und bei wesentlichen Entdeckungen auf diesem Gebiet immer wieder von neuem nahegebracht wurden, und zwar nicht allein in Friedenszeiten, sondern erst recht wegen der erhöhten Gesundheitsgefährdung von Heer und Volk im Kriege.

Die Geschichte des deutschen Volkes spricht, oft nur undeutlich erkennbar, von den Schicksalswendungen, die nicht durch Gewalt der Waffen, sondern der Krankheit herbeigeführt wurden. Von den Heerzügen der Ottonen, Salier und Staufer nach Italien angefangen, die nach erfolgreichem Beginn oft genug mit der Vernichtung der Heere durch Seuchen endigten, über die Kanonade von Valmy27, von der Goethe28 eine neue Epoche der Weltgeschichte ausgehen sah29 und die eine Niederlage der verbündeten deutschen Armeen wurde, nicht durch die Kanonen des französischen Revolutionsheeres, sondern durch die Ruhr30, bis zur Spanischen Grippe 191831, deren Bedeutung sich im Dunkeln verliert, wird eine unsichtbare Feindmacht erkennbar, gegen die es sich zur Wehr zu setzen galt und immer gelten wird.

Erläuterungen

  1. Der Deutsche Bund war ein Staatenbund, der von 1815 bis 1866 bestand.
  2. Der Bundestag des Deutschen Bunds, offiziell Bundesversammlung genannt, bestand von 1815 bis 1866. Er tagte in Frankfurt am Main, außer bei seiner letzten Sitzung in 1866, die in Augsburg stattfand.
  3. Das Komitee der Fünf gründete 1863 das Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege, das 1876 durch Umbenennung zum Inter­natio­nalen Komitee vom Roten Kreuz wurde.
  4. Elbherzogtümer ist ein vor allem im 19. Jahrhundert gebräuchlicher deutscher Sammelbegriff für die Herzogtümer Schleswig (1200–1864), Holstein (1296–1876) und ggf. Sachsen-Lauenburg (1296–1876).
  5. 5,0 5,1 Der Deutsch-Dänische Krieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich auf der einen Seite und Dänemark auf der anderen Seite. Er dauerte vom 1. Februar bis zum 30. Oktober 1864. Preußen und Österreich gingen aus dem Konflikt als Sieger hervor.
  6. Beim Deutsch-Dänischen Krieg (1864) hatte das 1863 gegründete Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege seinen ersten Einsatz bei einem bewaffneten Konflikt. Als neutrale Beobachter waren Charles van de Velde (1818—1898) und Louis Appia (18181898) entsandt worden. Sie trugen dabei zum ersten Mal eine Rotkreuz-Armbinde. Seit 1989 erinnert ein Gedenkstein in Dybbøl Sogn daran.
  7. Der Deutsche Krieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund (1815–1866) unter Führung Österreichs einerseits und Preußen sowie dessen Verbündeten andererseits. Der Krieg dauerte vom 14. Juni bis 23. August 1866 und wurde von Preußen gewonnen.
  8. Gemeint ist wohl die Gründung örtlicher Initiativen und von Landesvereinen.
  9. Otto von Bismarck (1815–1898).
  10. Deutsche Reichsgründung.
  11. Gemeint ist der österreichische Teil von Österreich-Ungarn (1867–1918), das die Nationalsozialisten als ein deutsches Land betrachteten und daher 1938 durch den gewaltsamen 'Anschluss' Österreichs zur Erreichung des 'Großdeutschen Reichs' annektierten.
  12. Gemeint sind die Beschlüsse und Wünsche der Internationalen Konferenz in Genf vom 26. bis 29. Oktober 1863, denn das Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde wurde erst 1864 beschlossen.
  13. Das Centralkomitee der Deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger entstand bereits 1869. Den autoritär geprägten Nationalsozialisten war jeder Föderalismus zuwider.
  14. Das Deut­sche Rote Kreuz wurde 1921 gegründet.
  15. NS-Staat (1933–1945).
  16. Siehe Artikel Gesetz über das Deutsche Rote Kreuz (1937).
  17. Bei der deutschen Belagerung von Paris (1870–1871) wurden 24.000 Soldaten getötet oder verwundet, und es gab darüber hinaus ein Mehrfaches an zivilen Opfern.
  18. Henry Dunant (18281910).
  19. Rudolf Virchow (1821–1902).
  20. Die II. Internationale Konferenz des Roten Kreuzes fand vom 22. bis 27. April 1869 in Berlin statt.
  21. Vgl. dazu: Hilmar Conrad, Rudolf Virchows Vorstellungen von einer human-bürgerlichen Krankenpflege in der Zeit des preußischen Kulturkampfes. Über die Auseinandersetzungen im Preußischen Haus der Abgeordneten zwischen Rudolf Virchow, dem Kultusministerium und der Zentrumspartei über die katholischen Krankenpflegeorden, Masterarbeit, Koblenz 2021.
  22. Bei der Conferenz der Frauen-Vereine zu Berlin, die vom 5. bis 6. November 1869 stattfand, hielt Virchow eine Rede mit dem Titel Die berufsmässige Ausbildung zur Krankenpflege, auch ausserhalb der bestehenden kirchlichen Organisation. Mehr dazu: Hilmar Conrad, Rudolf Virchows Vorstellungen von einer human-bürgerlichen Krankenpflege in der Zeit des preußischen Kulturkampfes. Über die Auseinandersetzungen im Preußischen Haus der Abgeordneten zwischen Rudolf Virchow, dem Kultusministerium und der Zentrumspartei über die katholischen Krankenpflegeorden, Masterarbeit, Koblenz 2021, Seiten 73ff.
  23. Der Deutsche Krieg war eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund (1815–1866) unter Führung Österreichs einerseits und Preußen sowie dessen Verbündeten andererseits. Der Krieg dauerte vom 14. Juni bis 23. August 1866 und wurde von Preußen gewonnen.
  24. Der Deutsch-Französische Krieg vom 19. Juli 1870 bis 10. Mai 1871 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Frankreich einerseits und dem Norddeutschen Bund unter der Führung Preußens sowie den mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt andererseits. Frankreich verlor den Krieg, trat den Großteil des Elsass und einen Teil von Lothringen ab, woraus das kurzlebige Reichsland Elsaß-Lothringen (1871–1918} geformt wurde, und das Deutsche Kaiserreich (1871–1918) entstand.
  25. Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach (1811–1890).
  26. Friedrich Loeffler (Mediziner, 1815) (1815–1874).
  27. Wikipedia|de|Kanonade von Valmy}} am 20. September 1792.
  28. Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832).
  29. Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen. — Johann Wolfgang von Goethe, Campagne in Frankreich, 1819–1822.
  30. Die Dysenterie (Ruhr) ist eine entzündliche Erkrankung des Dickdarms.
  31. Spanische Grippe (1918–2020).