Braunschweig

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Historische Bedeutung

Landesvereine vom Roten Kreuz (1866–1937)

In Braunschweig in Niedersachsen hatten die folgenden Landesvereine ihren Sitz:

  1. Braunschweigisches Komitee zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger (1866–1867),
  2. Braunschweigischer Landesverein zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger (1869–1900),
  3. Braunschweigischer Landesverein vom Roten Kreuz (1900–1937?).

Das dann folgende Deut­sche Rote Kreuz in der Zeit des National­sozia­lis­mus (1933–1945), das als Quasi-Behörde von 1937 bis 1945/46 bestand, war in Landesstellen organisiert. In Braunschweig gab es keine.

Landesverband Braunschweig (1945–1972)

In Braunschweig hatte der gleichnamige DRK-Landesverband Braunschweig seinen Sitz. Dieser Landesverband bestand von 1945 an, bis er 1972 im Landesverband Niedersachsen aufging.
Einräumigkeit

Schwesternschaft Braunschweig (1895–1988)

Von 1895 bis 1988 gab es eine Schwesternschaft vom Roten Kreuz in Braunschweig: Die DRK-Schwesternschaft vom Roten Kreuz zu Braunschweig war 1895 vom Vaterländischen Frauenverein in Braunschweig gegründet worden und wurde 1988 aufgelöst. Sie ging in der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta in Göttingen auf.1

Aktuelle Bedeutung

Kreisverband Braunschweig-Salzgitter

In Braunschweig befindet sich der Sitz des DRK-Kreisverbands Braunschweig-Salzgitter, der 2025 in Insolvenz ging.

Henri-Dunant-Straße

In Braunschweig gibt es eine Henri-Dunant-Straße.

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Verband der Schwesternschaften im Deutschen Roten Kreuz e.V. (Hrsg.), Rotkreuzschwestern. Die Pflegeprofis. Menschlichkeit - Die Idee lebt, Hildesheim/Zürich/New York 2007, Seite 371.