Henry-Dunant-Plakette

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Die Henry-Dunant-Plakette ist eine Zeitauszeichnung für Gliederungen des Deutschen Roten Kreuzes, die vom Bundesverband vergeben wird. Der Anlass ist das 125- oder 150-jährige Bestehen der betreffenden Gliederung. Geehrt werden Ortsvereine, Kreisverbände und Schwesternschaften, darüber hinaus auch Bereitschaften und Landesverbände.

Während die Anzahl der Landesverbände stabil ist, sinkt langjährig die Anzahl der Ortsvereine, Kreisverbände und auch Schwesternschaften durch Auflösungen, Zusammenlegungen und Insolvenzen. Angesichts der stetigen Schrumpfung der Struktur des Verbands erhält die Auszeichnung eine besondere Bedeutung.

Die Henry-Dunant-Plakette wurde 1995 eingeführt, auf Beschluss des Präsidium des Bundesverbands am 16. Oktober 1995 hin.

Berechnung

Die Unterbrechung der Existenz einer zu ehrendem Gliederung von 1937 bis mindestens 1945, in der Phase des im Dritten Reich gleichgeschalteten DRKs, wird ignoriert aber eingerechnet. Die 125 bzw. 150 Jahre berechnen sich anhand der Differenz zwischen dem dem aktuellen Jahr und dem Jahr der nachgewiesenen oder angenommenen Gründung.

Gestaltung

Die Henry-Dunant-Plakette ist eine kreisrunde Scheibe aus weißem Porzellan mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern. Auf der Vorderseite zeigt sie ein Abbild von Henry Dunant (1828–1910) und auf der Rückseite das Rundlogo.

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