Weimar
Historische Bedeutung
Schwesternschaft Sophienhaus (1875–1945)
Weimar war die Hauptstadt des zunächst Herzogtums und späteren Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach (1809–1918), der sich ab 1903 als Großherzogtum Sachsen bezeichnete, sowie des Freistaats Sachsen-Weimar-Eisenach (1918–1920), der im Land Thüringen (1920–1952) aufging.
In Weimar gab es eine Schwesternschaft von Roten Kreuz: Die Schwesternschaft Sophienhaus vom Roten Kreuz war 1875 von Sophie von Oranien-Nassau (1824–1897), der Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, gegründet und nach ihr benannt worden. Ob sie parallel zur gleichnamigen konfessionellen Schwesternschaft bestand oder die konfessionelle Schwesternschaft zeitweise zum Roten Kreuz gehörte, ist hier nicht bekannt. Die konfessionelle Schwesternschaft bestand nach 1945 als kirchliche Einrichtung weiter. Wenn es dann noch eine davon unabhängige DRK-Schwesternschaft gegeben haben sollte, dann dürfte sie spätestens 1945, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) und der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945), und der ersatzlosen Auflösung des damaligen Deutschen Roten Kreuzes (1937–1945/46) in der Sowjetischen Besatzungszone (1945–1949) untergegangen sein.
Landesverein vom Roten Kreuz (1869–1920)
Der Großherzoglich Sächsischer Landesverein zur Pflege im Felder verwundeter und erkrankter Krieger (1869–1899?), aus dem der Großherzoglich Sächsischer Landesverein vom Roten Kreuz (1899?–1920) wurde, hatte seinen Sitz in Weimar. Anschließend war die Organisation kein Landesverein mehr.
Thüringer Landesverein vom Roten Kreuz (1920–1937)
Der Thüringer Landesverein vom Roten Kreuz (1920–1937) hatte ebenfalls seinen Sitz in Weimar.
Landesstelle IX (1938–1945)
Die Landesstelle IX des ehemaligen Deutschen Roten Kreuzes im Dritten Reich (1933–1945) bestand von 1938 bis 1945 und befand sich in Weimar.
Mitteilungen für die Angehörigen deutscher Kriegsgefangener (1944)
Die → Mitteilungen für die Angehörigen deutscher Kriegsgefangener wurden von der Druckerei Dietrich & Herrmann in Weimar gedruckt.
Albert-Schweitzer-Gedenkstätte (1984–1990)
Die Albert-Schweitzer-Gedenkstätte in Weimar war zunächst vom Albert-Schweizer-Komitee (1963–1990) des DRK der DDR (1952–1990) getragen und betrieben worden.
Aktuelle Bedeutung
Zahnmedizin
Der DRK-Kreisverband in Weimar ist auf dem Gebiet der → Zahnmedizin tätig.
Weitere Informationen
- Artikel Schwesternschaft
- Artikel Landesverein
- Artikel Landesstelle
- Wikidata.org, Weimar
