Wasserrettungsdienst

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Der Wasserrettungsdienst ist eine Aufgabe der Rotkreuz-Gemeinschaft Wasserwacht. Das Ziel dieses Fachdienstes ist es, Menschen zu helfen, die am oder im Wasser in Not geraten sind. Die Bergung von Gegenständen kann auch fallweise übernommen werden, aber die Rettung von Menschen steht im Vordergrund. Jedes natürliche und künstliche Gewässer ist möglich: Seen, Stauseen, Bäche, Flüsse, bis hin zum offenen Meer. Innerhalb des Fachdienstes Wasserrettungsdienst gibt es verschiedene Aufgabenbereiche, für die die Wasserwacht selbst — auf Basis einer jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsvorschrift — ausbildet, daher heißen sie auch Ausbildungsbereiche.

Abgrenzung zum Katastrophenschutz

Die Wasserwacht unterscheidet zwei Fachdienste: Wasserrettungsdienst und Katastrophenschutz. Anders als bei dem Fachdienst einer Bereitschaft handelt es nicht um eine fachliche Spezialisierung, sondern um einen andere Einsatzanlässe. Der Wasserrettungsdienst wird vor allem vorsorglich, als Wachdienst, tätig, während der Katastrophenschutz für große Schadensereignisse wie insbesondere Hochwasser zuständig ist. Die Helfer sind dieselben, Organisation und daher bestimmte Ausbildungen unterscheiden sich.

Fachliche Aufgaben im Wasserrettungsdienst

Die Basisaufgabe der Wasserrettung besteht darin, dass ein Helfer einen Menschen aus dem Wasser rettet. Dazu hat die Wasserwacht spezielle Fähigkeiten, die gleichnamigen Ausbildungsbereichen bzw. Fachausbildungen entsprechen:

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