Landesverstärkung Hessen

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Von 1953 bis 2010 unterhielt der Bundesverband eine Einsatzformation des Zivil- und Katastrophenschutzes, an der neun Landesverbände beteiligt waren. Dieser DRK-Hilfszug hatte eine Soll-Stärke von knapp 1000 Helfern und war auf Abteilungen in Landesverbänden verteilt. Eine dieser Abteilungen befand sich in Hessen.

Der Landesverband Hessen übernahm das Material nach der Auflösung des Hilfzugs und machte sie zu einer von ihm getragenen, organisationseigenen Einsatzformation:[1] Landesverstärkung Hessen (LVH, DRK-LVH-F). Dazu hält er Material an einem Standort in Fritzlar vor, und das ehrenamtliche Personal der Einsatzformation kommt aus den hessischen Kreisverbänden.[2] Diese Landesvorhaltung kommt nicht geschlossen zum Einsatz, sondern hat Module, die einzeln abgerufen werden.

Module

Modul Stärke
Führung 2/5/29/27
Logistik 1/3/35/39
Unterkunft/Betreuung 2/11/45/58
Verpflegung/Versorgung 1/5/22/28
Trinkwasserversorgung 1/9/37/47
Medizinische Unterstützungseinheit 1/6/27/34
Hochwasserschutz 1/9/34/44
Freiwilligenkoordinierung 1/4/15/20
Rettungshunde 1/4/5/6
Kreisauskunftsbüro 1/5/18/24
Einsatzstab 1/1/7/9
Standortorganisation 1/6/43/50

Besetzung

Die Besetzung der Landesverstärkung Hessen ist ehrenamtlich und wird von den hessischen Kreisverbänden gestellt. Mit Ausnahme des Moduls Hochwasserschutz, für das die Wasserwacht verantwortlich ist, sind die Bereitschaften zuständig. Der Landesverband selbst hat hauptamtliches Personal zur Materialpflege angestellt.

Weitere Informationen

Einzelnachweise