Köln

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Historische Bedeutung

Schwesternschaften Rheinland und Köln

In Köln gab es zwei Schwesternschaften vom Roten Kreuz: die 1892 gegründete Schwesternschaft Rheinland und die 1906 gegründete Schwesternschaft Köln. Beide Vereine wurden 1978 mit der Schwesternschaft Bonn zusammengelegt.[1]

Kommissar für Gefangene nach dem Ersten Weltkrieg

Während der alliierten Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Welt­krieg (1914–1918), die von 1918 bis 1930 dauerte, wurden in mehreren Städten vom Zentralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz (1879–1921) und/oder dem ersten Deut­schen Roten Kreuz (1921–1937) Kommissare ernannt, die die Gefangene besuchen und humanitär unterstützen soll­ten.[2] Darunter auch in Köln.

Erster DRK-Zukunftskongress (1996)

In Köln fand vom 2. Mai bis 5. Mai 1996 fand der erste DRK-Zukunftskongress statt.

Malteser Schwesternschaft (1965–2022)

Die Malteser Schwesternschaft (1965–2022) hatte ihren Sitz in Köln.

Aktuelle Bedeutung

Bank für Sozialwirtschaft

Die Bank für Sozialwirtschaft hat ihren Sitz in Köln. Das Deut­sche Rote Kreuz (Bundesverband) ist an der Bank beteiligt und im Aufsichtsrat vertreten.

Malteser Hilfsdienst

Ebenfalls seinen Sitz in Köln hat der Malteser Hilfsdienst.

Henri-Dunant-Straße

In Köln gibt es eine Henri-Dunant-Straße, die nach Henry Dunant (18281910) benannt ist.

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Verband der Schwesternschaften im Deutschen Roten Kreuz e.V. (Hrsg.), Rotkreuzschwestern. Die Pflegeprofis. Menschlichkeit - Die Idee lebt, Hildesheim/Zürich/New York 2007, Seite 373.
  2. Vgl. Felix Grüneisen, Das Deutsche Rote Kreuz in Vergangenheit und Gegenwart, Leipzig 1939, Seiten 165–166.