Betreuungsdienst

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Der Betreuungsdienst (BtD) ist eines der vier Aufgabenfelder der Bereitschaften und zugleich ein Hauptaufgabenfeld. Es handelt sich um den wichtigsten Fachdienst im Katastrophenschutz des Deutschen Roten Kreuzes. Seine Aufgabe ist die Versorgung der unverletzten bzw. nicht erkrankten Betroffenen eines Schadensereignisses. Es handelt sich meist um Evakuierungen aufgrund beispielsweise von Großbränden, Industrieunfällen, Bombenfunden[1], Hochwasser oder Erdbeben. Mit dem kontinuierlichen Ausbau des öffentlichen Rettungsdienstes hat die Bedeutung des ehrenamtlichen Sanitätsdienstes im Katastrophenschutz nachgelassen, während der Betreuungsdienst eine zunehmend wichtigere Rolle im Bevölkerungsschutz spielt.

Aufgaben im Betreuungsdienst

Je nach örtlicher Konzeption hat der Betreuungsdienst folgende Teilaufgaben: Soziale Betreuung einschließlich Unterkunftsdienst (kürzere und längere Unterbringungen von Menschen außerhalb ihrer Wohnungen), Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) und Verpflegungsdienst.

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Einzelnachweise und Erläuterungen

  1. Der Anlass sind häufig Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.