Neustadt an der Weinstraße
Historische Bedeutung
Kommissar für Gefangene nach dem Ersten Weltkrieg
Während der alliierten Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918), die von 1918 bis 1930 dauerte, wurden in mehreren Städten vom Zentralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz (1879–1921) und/oder dem ersten Deutschen Roten Kreuz (1921–1937) Kommissare ernannt, die die Gefangene besuchen und humanitär unterstützen sollten.[1] Darunter auch in Neustadt an der Weinstraße.
Aktuelle Bedeutung
Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz
In Neustadt an der Weinstraße hat der Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz im Landesverband Rheinland-Pfalz seinen Sitz.
Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar
Ebenfalls in Neustadt befindet sich die Schwesternschaft Rheinpfalz-Saar. Sie entstand 1987 durch Zusammenlegung der dort 1942 aus der Schwesternschaft München ausgegründeten Schwesternschaft Rheinpfalz und der 1912 gegründeten Schwesternschaft Saar in Saarbrücken.[2],[3]
Weitere Informationen
- Artikel Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz
- Artikel Landesverband Rheinland-Pfalz
- Artikel Bezirksverband
- Artikel Schwesternschaft
- Artikel Verband der Schwesternschaften
- Wikidata.org, Neustadt an der Weinstraße
Einzelnachweise
- ↑ Vgl. Felix Grüneisen, Das Deutsche Rote Kreuz in Vergangenheit und Gegenwart, Leipzig 1939, Seiten 165–166.
- ↑ Verband der Schwesternschaften im Deutschen Roten Kreuz e.V. (Hrsg.), Rotkreuzschwestern. Die Pflegeprofis. Menschlichkeit - Die Idee lebt, Hildesheim/Zürich/New York 2007, Seite 374.
- ↑ DRK-Schwesternschaft-Neustadt.de, Geschichte.
