Leipzig
Historische Bedeutung
Schwesternschaft (1868–1945)
In Leipzig, das heute in Sachsen liegt, gab es eine Schwesternschaft vom Roten Kreuz: Die Schwesternschaft des Albert-Zweigvereins vom Roten Kreuz war 1868 vom gleichnamigen Frauenverein, einem Nebenverein des Albertvereins, gegründet worden. Sie hieß später Schwesternschaft der Albertinerinnen und schließlich Schwesternschaft Leipzig. Spätestens 1945, mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) und der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945), der häufigen Flucht von Schwestern nach Westdeutschland und der ersatzlosen Auflösung des damaligen Deutschen Roten Kreuzes (1937–1945/46) in der Sowjetischen Besatzungszone (1945–1949) dürfte die Schwesternschaft untergegangen sein.
Versammlung der Führer und Ärzte Deutscher Freiwilliger Sanitätskolonnen (1912)
In Leipzig, das damals zum Königreich Sachsen (1806–1918) gehörte, fand vom 25. bis 28. Juli 1912 die XI. Versammlung der Führer und Ärzte Deutscher Freiwilliger Sanitätskolonnen statt.
Leipziger Prozesse (1921–1927)
Die rechtliche Aufarbeitung der Kriegsverbrechen von Angehörigen des Deutschen Heeres, der Kaiserlichen Marine und anderer militärischer Verbände wie der Schutztruppe fand von 1921 bis 1927 am Reichsgericht in Leipzig statt. Die Leipziger Prozesse führten trotz einer großen Anzahl mutmaßlicher Täter nur zu einer sehr geringen Anzahl von Verurteilungen.
Bezirkskomitee (1952–1990)
In Leipzig befand sich ein Bezirkskomitee des DRK der DDR (1952–1990).
Fachtagung Ehrenamt (2005)
Die Fachtagung Ehrenamt fand 2005 in Leipzig statt.
Aktuelle Bedeutung
Akademischer Kreisverband
In Leipzig gibt es den einzigen verbliebenen Akademischen Kreisverband. Es handelt sich dabei um eine frühere Hochschulgruppe des DRK der DDR.
Bildungswerk Sachsen
Das Bildungswerk Sachsen hat einen Standort in Leipzig .
Weitere Informationen
- Artikel Deutsches Rotes Kreuz der DDR
- Artikel Bezirk und Bezirkskomitee
- Artikel Akademischer Kreisverband
- Artikel Bildungswerk Sachsen
- Wikidata.org, Leipzig
