Auszeichnungsspange

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Allgemeines

Die Auszeichnungsspange ist eine Zeitauszeichnung, die ehrenamtlich tätigen Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes für ihre langjährige Mitwirkung in einer Rotkreuz-Gemeinschaft verliehen wird. Dabei erkennen die Gemeinschaften die Dauer der Mitwirkung gegenseitig an, so dass zum Beispiel eine Bereitschaft die vorherige Zugehörigkeit zum Jugendrotkreuz mit einrechnet.

Der Umfang oder die Wirkung der Mitarbeit sind formal irrelevant, aber da die Auszeichnungsspange auf Antrag der zuständigen Leitungskraft der Gemeinschaft verliehen wird, können Art und Umfang des Engagements im Einzelfall berücksichtigt werden. Es gibt kein Recht, diese Auszeichnung zu erhalten. Sie wird aber typischerweise niedrigschwellig vergeben.

Verleihungsstufen

Die Auszeichnungsspange kann für jede volle fünf Jahre bis zur 80-jährigen Mitwirkung verliehen werden.

Je nach unterem JRK-Alter (zum Beispiel drei oder sechs Jahre) und Lebenserwartung sind bei lebenslanger Treue die oberen Stufe realistisch erreichbar. Dadurch, dass das ehrenamtliche Engagement in der Gesellschaft von einer langjährigen Bindung an eine einzige Organisation weg entwickelt, dürften die oberen Stufen jedoch seltener vergeben werden.

Verkörperung

Auszeichnungsspange für 10 Jahre

Die Auszeichnungsspange wird in Form einer Bandschnalle verliehen, so dass sie zusammen mit anderen Ehrungen auf einer Schiene aufgereiht getragen werden kann. Es wird immer nur die höchste Stufe der Auszeichnungsspange getragen, das heißt diejenige mit den höchsten Dienstjahren.

Die Auszeichnungsspange hat einen silbernen (5–25 Jahre) oder goldenen Untergrund (30–80 Jahre) und und hat einen oder zwei senkrecht angeordnete rote Streifen. Durch Anzahl und Breite der roten Streifen wird die Stufe der Auszeichnung ausgedrückt.

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