Aachen
Historische Bedeutung
Kommissar für Gefangene nach dem Ersten Weltkrieg
Während der alliierten Rheinlandbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918), die von 1918 bis 1930 dauerte, wurden in mehreren Städten vom Zentralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz (1879–1921) und/oder dem ersten Deutschen Roten Kreuz (1921–1937) Kommissare ernannt, die die Gefangene besuchen und humanitär unterstützen sollten.[1] Darunter auch in Aachen.
Verurteilung eines Kreisgeschäftsführers wegen Untreue (2009)
Der 2007 bereits entlassene Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbands Aachen-Stadt wurde 2009 wegen Untreue zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung und 100 Sozialstunden verurteilt. Er hatte sich auf verschiedene Weisen auf Kosten des Kreisverbands persönlich bereichert, unter anderem durch luxuriöse Dienstfahrzeuge (sogenannte Dienstwagen-Affäre).[2]
Insolvenz (2026)
In 2026 ging die DRK Gesundheitsdienste Städteregion Aachen gGmbH in Insolvenz.
Aktuelle Bedeutung
Stadtverband
In Aachen gibt es einen Stadtverband.
Regionalverband
Weiterhin gibt es in Aachen einen Regionalverband.
Weitere Informationen
- Artikel Stadtverband
- Artikel Dienstfahrzeug
- Artikel Insolvenz
- Wikidata.org, Aachen
Einzelnachweise und Erläuterungen
- ↑ Vgl. Felix Grüneisen, Das Deutsche Rote Kreuz in Vergangenheit und Gegenwart, Leipzig 1939, Seiten 165–166.
- ↑ DIE WELT, Dienstwagen-Affäre. Rot-Kreuz-Chef hatte drei Autos und drei Gehälter, 16. März 2007; Aachener Zeitung, DRK-Skandal: Urteil ist jetzt rechtskräftig, 18. November 2009.
