Görden

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Historische Bedeutung

In Görden, das damals zur preußischen Provinz Brandenburg gehörte und heute ein Stadtteil von Brandenburg an der Havel in Brandenburg ist, gab es von 1915 bis 1919 Klinik ein Reservelazarett, für das die damalige Brandenburgische Irrenanstalt genutzt wurde. Dort wurde auch die Rehabilitation von verwundeten und traumatisierten Soldaten des Ersten Welt­kriegs (1914–1918) betrieben. Ob der Preußische Landesverein vom Roten Kreuz (1890–1937) daran beteiligt war, ist hier nicht bekannt.

Joachim von Winterfeldt-Menkin (18651945) berichtet in seinen 1942 veröffentlichten Memoiren Jahreszeiten des Lebens von einem Besuch der Kaiserin Auguste Viktoria (1858–1921), die er persönlich durch die Einrichtung führte.1 Dem Bericht zufolge wurde sie von ihrem Kammerherrn, Lothar Hugo von Spitzemberg (1868–1930), begleitet, der zugleich auch oder erst später im Roten Kreuz engagiert war.

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Joachim von Winterfeldt-Menkin, Jahreszeiten des Lebens. Das Buch meiner Erinnerungen, Berlin 1942, Seite 273.