Straßburg

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Historische Bedeutung

Landesmännerverein (1894–1918)

Die Stadt Straßburg heißt heute Strasbourg und liegt in Frankreich. Von 1871, nach dem Ende des Deutsch-Französischen Kriegs (1870–1871), der Annexion von Teilen der Landschaften Elsass und Lothringen und deren Zusammenfassung zum Reichsland Elsaß-Lothringen (1871–1918), bis 1918, nach dem Ende des Zweiten Welt­kriegs (1939–1945) und der Rückgabe des Gebiets an Frankreich, war Straßburg eine deutsche Stadt.

In Straßburg hatte von 1894 bis zu seiner mutmaßlichen Auflösung in 1918 der Landesmännerverein vom Roten Kreuz in Elsaß-Lothringen seinen Sitz. Er war der Landesverein im Reichsland Elsaß-Lothringen (1871–1918).

Schwesternschaft (1902–1918)

In Straßburg gab es eine Schwesternschaft vom Roten Kreuz: Die Schwesternschaft vom Roten Kreuz des Verwaltungsausschusses für Krankenpflegeanstalten in Elsaß-Lothringen war 1902 vom örtlichen Vaterländischen Frauenverein und vom oben genannten Landesmännerverein gegründet worden.1 Sie ging vermutlich 1918 unter.

Aktuelle Bedeutung

In Strasbourg befindet sich heute die Délégation du Bas-Rhin des Franzö­sischen Roten Kreuzes.

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Verband der Schwesternschaften im Deutschen Roten Kreuz e.V. (Hrsg.), Rotkreuzschwestern. Die Pflegeprofis. Menschlichkeit - Die Idee lebt, Hildesheim/Zürich/New York 2007, Seite 375.