Hiroshima
Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung
Historische Bedeutung

Beim Atombombenabwurf auf Hiroshima (Japan) am 6. August 1945 wurden geschätzt 100.000 Menschen sofort getötet und sehr viele schwer verletzt, darunter ungefähr 120.000 tödlich, die in den Folgemonaten starben. Am 29. August 1945 traf der Delegierte Fritz W. Bilfinger (1901–1993) in Hiroshima ein, um sich für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ein Bild von den Folgen der Explosion zu machen. Ein Telegramm von ihm am nächsten Tag löste einen gemeinsamen humanitären Hilfseinsatz des IKRK und des US-Militärs aus, und sein ausführlicher Bericht vom 24. Oktober 1945 (Bilfinger-Bericht) gilt heute als bedeutendes historisches Dokument.
Weitere Informationen
- Artikel Bilfinger-Bericht
- Artikel Japan
- Wikidata.org, Hiroshima
