Bremer Landesverein vom Roten Kreuz

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Entstehung

Der Bremer Landesverein vom Roten Kreuz (1921–1933) wurde am 5. August 1921 gegründet. Er vereinte die bis dahin voneinander unabhängigen Organisationen Bremischer Verein zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger (1868–1921) und Vaterländischer Frauenverein (1871–1921). Das Gebiet des Landesvereins war das der Freien Hansestadt Bremen.

Verbleib

Zügig nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) in 1933 begann diese mit der Auflösung der föderalen Struktur Deutschlands. Dazu wurde im selben Jahr ein System von Reichsstatthaltern geschaffen, was auch die Neuordnung des Reichsgebiets einleitete. Für Bremen und das benachbarte Oldenburg wurde ein gemeinsamer Reichsstatthalter eingesetzt. Das Deutsche Rote Kreuz in Bremen passte sich an die staatliche Verwaltungsstruktur an. In 1933 wurde der Oldenburgische Landesverein vom Roten Kreuz und dem männlichen Teil des Bremer Landesvereins vom Roten Kreuz der Landesmännerverein Oldenburg-Bremen vom Roten Kreuz (1933–1937), und aus dem Landesverband der Vaterländischen Frauenvereine im Großherzogtum Oldenburg zusammen mit dem weiblichen Teil des Bremer Landesvereins vom Roten Kreuz wurde der Landesfrauenverein Oldenburg-Bremen vom Roten Kreuz (1933–1937).

In 1937 wurden alle Gliederungen des Deutschen Roten Kreuzes per Gesetz aufgelöst und in ein zentralistisches Deutsches Rotes Kreuz (1937–1945/46) überführt. Das Rote Kreuz in Bremen wurde der neuen Landesstelle X (Hamburg) zugeordnet.

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