Betriebshelferausbildung

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Allgemeines

Die Betriebshelferausbildung ist die Qualifizierung betrieblicher Ersthelfer, also ihre Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe. Obwohl es die Grundausbildung identisch mit einem Rotkreuzkurs Erste Hilfe ist, gehört die Betriebshelferausbildung nicht zur Breitenausbildung des Deut­schen Roten Kreu­zes (DRK), denn sie richtet sich nicht an die Öffentlichkeit, sondern wird in Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften und den Unfallkassen durchgeführt.

Finanzierung

Als Träger der gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland beteiligen sich die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen mit festen Sätzen je Teilnehmer an den Kosten für die Kurse. Ob die Finanzierung auskömmlich ist oder ein Kreisverband, der typischerweise die Ausbildungen durchführt, sie mit aus eigenen Mitteln tragen muss, hängt davon ab, wie gut er die Kurse auslasten kann und in welchem Umfang er mit der Übungsleiterpauschale bezahlte Ehrenamtliche einsetzen kann. Die Betriebshelferausbildung ist teilweise defizitär und wird durch die Breitenausbildung mit ihrem frei gestaltbaren Preisen querfinanziert.

Kursarten

Der Grundkurs ist die Ausbildung in Erster Hilfe, also der Rotkreuzkurs Erste Hilfe im Umfang von neun Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Nach zwei Jahren muss ein Betriebshelfer seine Kenntnisse auffrischen, wozu es den Rotkreuzkurs Erste Hilfe Fortbildung mit demselben zeitlichen Umfang aber einem anderen Inhalt gibt. Mitunter nehmen Betriebshelfer stattdessen auch an einem weiteren Grundkurs teil.

Speziell für beispielsweise die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen gibt den Rotkreuzkurs Erste Hilfe Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, der sich von Rotkreuzkurs Erste Hilfe am Kind unterscheidet. Letzterer ist ein Angebot der Breitenausbildung, das sich zum Beispiel an Eltern in Familien mit Kindern richtet.

Weitere Informationen

Websites

DRK.de, Erste Hilfe im Betrieb

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