Albert Schweitzer
Eckdaten
Albert Schweitzer
1875–1965
Bezug zum Roten Kreuz
Vom DRK der DDR als Aushängeschild für humanitäre Arbeit genutzter und geförderter Arzt, Theologie und Pazifist; Namensgeber des Albert-Schweizer-Komitees seit 1963.
Jugendrotkreuz
Schweitzer war in den 50er und 60 Jahren des 20. Jahrhunderts Projektionsfigur der Humanität und Hilfe. Immer wieder wurden Berichte über seine Arbeit in JRK-Medien veröffentlicht und Zitate wiedergegeben. Benennungen von Gruppen nach Albert Schweitzer waren in dieser Zeit üblich.
Bekannt sind diesbezüglich folgende JRK-Gruppen:
- Oldenburg (1954)
- Berlin-Zehlendorf (1954)
- Zeltlager Edertal (1956)
- Biebrich (1956)
- Villingen (1957)
- Essen-Bergeborbeck (1958)
- Nürnberg (1959)
- Hamburg (1959)
- Wobeck (1964)
- Monheim am Rhein (undatiert).
Zu seinem 80. Geburtstag, im Jahr 1955, rief das Deutsche Jugendrotkreuz zu einer "Abert-Schweitzer-Sepnde" auf. Viele JRK-Gruppen sammelten fleißig und so kam aus dem gesamten Bundesgebiet die Summe von 18.460 DM (Stand März 1955) zusammen.
Quellen
- Martin J. Schmid: Albert Schweitzer und das Jugendrotkreuz in Oldenburg (Oldb.) und Wobeck, 11. Juli 2026.
Erwähnungen
Artikel
Jahrestage
Volltexte
Es gibt keine Fundstellen in Volltexten für diese Person.
