Adjutantur

Nachschlagewerk über das Deutsche Rote Kreuz und die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung

Allgemeines

Die Adjutantur war eine Organisationseinheit in einer Kreisstelle oder Landesstelle des damaligen Deut­schen Roten Kreu­zes (1937–1945/46) in der Zeit des National­sozia­lis­mus (1933–1945). Sie wurde vom (ausschließlich männlichen) Adjutanten geleitet, dem ein bis zwei Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter zur Verfügung stehen sollten.

Auf der obersten Organisationsebene, im Präsidium, hieß die betreffenden Stelle → Hauptadjutantur.

Aufgaben

Gemäß der zentralen Dienstvorschrift waren die Aufgaben einer Adjutantur:1

  • Geschäftsverkehr und Geschäftsordnung,
  • Posteingang und -ausgang,
  • Einteilung und Überwachung des inneren Dienstes der Dienststelle,
  • Vorbereitung von Dienstreisen, Besprechungen, Tagungen,
  • Diensttagebuch.

Es handelt sich nicht nur um Sekretariatsaufgaben wie zum Beispiel die Sichtung und Verteilung der Eingangspost, sondern es die Funktion erlaubte es dem Adjutanten, erheblichen Einfluss auszuüben.

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Einzelnachweise