Gedächtnistraining

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Das Gedächtnis ist eine elementare Funktion des menschlichen Gehirns. Es ist jedoch keine stabile Funktion, sondern es muss ständig trainiert werden. Beruflich und familiär eingebundene Menschen haben überwiegend diese Training durch ihren Alltag, während sich bei älteren Menschen diese Anforderungen reduzieren und auch relevante gesundheitliche Beeinträchtigen (bis hin zu Demenz) zunehmen. Mit zunehmendem Alter schleichen sich auch Schwächen im Geist und Lücken ins Erinnerungsvermögen ein. Während das Langzeitgedächtnis von den Verschlechterungen meistens verschont bleibt, leidet das Kurzzeitgedächtnis bei älteren Menschen. Ein gezieltes Gedächtnistraining kann präventiv und kompensierend wirken sowie dementielle Entwicklungen verlangsamen. Mit der Verbesserung menntaler Fähigkeiten erwirbt der Mensch Selbstvertrauen in sein eigenes Tun. Das Gedächtnistraining ist damit ein Beitrag zur Wahrung der Würde.

Es gibt viele Übungen, die in einem Gedächtnistraining zur Anwendung kommen: Sudoku oder Kreuzworträtsel sind allseits sehr beliebt; Puzzles, Memory und andere Brettspiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Weitere hilfreiche Methoden, die das Gehirn unterstützen, nichts von seiner Kraft einzubüßen, sind Kopfrechnen, Merk- bzw. Wortspiele, Knobelaufgaben oder Bilderrätsel.

DRK und Gedächtnistraining

Das Deutsche Rote Kreuz bietet im Rahmen der Wohlfahrtspflege Kurse für Gedächtnistraining an. Es gehört zu den Gesundheitsprogrammen und heißt daher auch: Gesundheitskurs Gedächtnis.

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