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Version vom 5. Dezember 2019, 01:14 Uhr

1858 bis 1921: Deutsches Kaiserreich und Vorzeit

Jahr Ereignis
1858 Gründung der Gesellschaft Societé anonyme des Moulins des Mons Djémila
1859 Broschüre L'Empire Romain von Henry Dunant
1859 Schlacht von Solferino am 24. Juni
1862 Erstausgabe von Un souvenir de Solférino (Eine Erinnerung an Solferino) am 1. November
1863 Diskussion der Vorschläge aus Eine Erinnerung an Solferino durch Genfer Gemeinnützige Gesellschaft am 9. Februar und Einsetzen des Ausschusses Komitee der Fünf
1863 Komitee der Fünf gründet das Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege
1863 Gründung des Württembergischen Sanitätsverein als erste Nationale Gesellschaft in einem deutschen Staat am 12. November
1864 Beschluss des ersten Genfer Abkommens am 22. August
1864 Beitritt von Großherzogtum Baden zu Genfer Abkommen am 16. Dezember
1865 Beitritt von Königreich Preußen zu Genfer Abkommen am 4. Januar
1866 Beitritt von Königreich Württemberg zu Genfer Abkommen am 2. Juni
1866 Beitritt von Kurfürstentum Hessen zu Genfer Abkommen am 22. Juni
1866 Beitritt von Königreich Sachsen zu Genfer Abkommen am 25. Oktober
1876 Internationales Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege wird zu Internationalem Komitee vom Roten Kreuz
1895 Beitritt von Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin zu Genfer Abkommen am 9. März
1900 Gründung des erstens Marienvereins am 22. Januar in Coburg
1901 Erster Friedensnobelpreis geht unter anderem an Henry Dunant
1903 Die medizinische Fakultät der Universität Heidelberg verleiht Henry Dunant und Gustave Moynier die Ehrendoktorwürde
1906 Beitritt von Deutsches Reich in der wilhelminischen Epoche zu Genfer Abkommen am 12. Juni
1910 Tod von Henry Dunant am 30. Oktober in Heiden
1912 Erste Verleihung der Florence-Nightingale-Medaille am 12. Mai
1914 Ausbruch des Ersten Weltkriegs
1917 Erste Verleihung Friedensnobelpreis an Internationales Komitee vom Roten Kreuz am 10. Dezember
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1919 Gründung der Liga der Rotkreuz-Gesellschaften am 5. Mai

1921 bis 1932: Weimarer Republik

1921 Gründung des Schwestern-Versicherungsvereins vom Roten Kreuz am 1. Oktober
1922 Beginn der Nutzung des Roten Löwe mit Schwert und Sonne in Persien
1923 Mitgründung des Vorläufers der Bank für Sozialwirtschaft durch das DRK
1925 Gründung des Jugendrotkreuz im Deutschen Roten Kreuz am 27. Mai
1926 Anerkennung des Deutschen Roten Kreuzes als Spitzenverband der Wohlfahrtspflege am 4. Dezember
1927 Eröffnung der Werner-Schule des Verbands der Schwesternschaften in Göttingen
1929 Verabschiedung des III. Genfer Abkommens am 27. Juli: Genfer Abkommen über die Behandlung der Kriegsgefangenen
1929 Status als Schutzzeichen für den Roten Halbmond

1933 bis 1945: Zeit des Nationalsozialismus

1933 Machtergreifung durch Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler am 30. Januar und damit Beginn der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland
1933 Weitgehender Ausschluss jüdischer Personen aus dem Deutschen Roten Kreuz am 1. Juni
1933 Überführung des ASB in das DRK und die SA (NSDAP) am 15. Juli
1937 Umwandlung des Deutschen Roten Kreuzes in einer Behörde am 9. Dezember per Gesetz
1938 Eingliederung des Österreichischen Roten Kreuzes in das DRK als Landesstelle
1938 Beginn der Errichtung des neuen Präsidialgebäudes in Potsdam
1939 Reorganisation des DRK mit Einrichtung der Landesstellen analog der Wehrkreise
1939 Beginn des Zweiten Weltkriegs
1941 Erklärung des Lieds Angels of Mercy zum Red Cross wartime song durch das Amerikanische Rote Kreuz am 3. November
1942 Staatlicher Erlass am 20. November zur Monopolisierung des Rettungsdiensts und Krankentransports beim DRK
1943 Fertigstellung des neuen Präsidialgebäudes in Potsdam-Babelsberg
1944 Hinrichtung der Rotkreuzschwester Ehrengard Frank-Schultz am 8. Dezember
1944 Zweite Verleihung des Friedensnobelpreis an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz

1946 bis 1956: Nachkriegszeit

1946 Auflösung der Behörde Deutsches Rotes Kreuz in der französisch besetzten Zone am 3. Januar per Gesetz
1946 Gründung des Saarländischen Sanitäts- und Hilfsdienstes im Saarland im Oktober
1946 Gründung des Landesverbands Oldenburg am 26. November
1946 Gründung des Landesverbands Hessen am 6. Dezember
1947 Gründung des Landesverbands Badisches Rotes Kreuz am 25. November
1947 Umbenennung des Saarländischen Sanitäts- und Hilfsdienstes in Saarländisches Rotes Kreuz am 19. Dezember
1947 Gründung des Landesverbands Rheinland-Pfalz in Koblenz am 29. Dezember
1948 Etablierung des Weltrotkreuz- und Rothalbmondtags am 8. Mai als jährlicher Gedenktag
1948 Erscheinen des Films D'homme à hommes (Von Mensch zu Mensch) am 1. Oktober
1948 Gründung des Verbands Deutscher Mutterhäuser am 3. Dezember in Hamburg (Stadt)
1948 Gründung Badisches Rotes Kreuz
1949 Gründung des Internationalen Bunds in Tübingen
1949 Schaffung des Organisationsausschusses zur Neugründung des DRK auf Bundesebene in Bad Hersfeld
1949 Diplomatische Konferenz in Genf zur Überarbeitung der Genfer Abkommen
1950 Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes als Bundesverband am 4. Februar
1950 Gründung des Landesverbands Berlin am 23. April
1951 Gesetz zur Sammlung von Nachrichten über Kriegsgefangene, festgehaltene oder verschleppte Zivilpersonen und Vermißte
1952 Aufnahme des neu gegründeten Deutschen Roten Kreuzes in die damalige Liga der Rotkreuz-Gesellschaften
1952 Gründung Deutsches Rotes Kreuz der DDR am 23. Oktober
1953 Errichtung des Hauses des Deutschen Roten Kreuzes für das Generalsekretariat in Bonn
1953 Gründung des Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen
1954 Gründung des Landesverbands Baden-Württemberg
1954 Verlegung des Sitzes des Verbands der Schwesternschaften von Frankfurt am Main nach Bonn
1954 Anerkennung des DRK der DDR durch das IKRK als Nationale Gesellschaft
1954 Eröffnung eines Krankenhauses in der südkoreanischen Stadt Busan durch das DRK am 17. Mai
1954 Beginn der Publikation von Die gute Tat
1955 Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Bergwacht-Landesverbände, aus der der Bundesausschuss der Bergwacht entstand
1956 Beitritt des Saarländischen Roten Kreuzes als Landesverband Saarland zum Bundesverband

1957 bis 1999: Deutsche Teilung, Kalter Krieg und Folgen

1959 Schließung des DRK-Krankenhauses in Busan (Korea) am 31. März
1959 Übertragung des Auskunftswesens für Kriegsgefangene für die DDR an das DRK der DDR am 20. August
1959 Gründung der Motivgemeinschaft Rotes Kreuz
1961 Ausweitung des Mottos Inter arma caritas auf die ganze Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung
1961 Beginn der Herausgabe von Idee + Tat durch den Landesverband Westfalen-Lippe
1961 Einführung des Zivildiensts in (West-)Deutschland
1962 Einweihung des Denkmals zur Erinnerung an Henry Dunant in Heiden am 28. Oktober
1963 Verleihung des Friedensnobelpreises an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
1963 Einführung Zusatzrente im Landesverband Berliner Rotes Kreuz, die ihn 2001 zur Insolvenz brachte
1963 Stapellauf des Schiffs Helgoland am 9. März in Hamburg
1964 Enge Anbindung des Internationalen Bunds an das DRK
1965 Anerkennung des 1950 neu gegründeten Bundesverbands als Nationale Hilfsgesellschaft durch Bundeskanzler Konrad Adenauer
1965 Beschluss der Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung durch die am 9. Oktober endende Internationale Konferenz des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds
1965 Gründung des Henry-Dunant-Instituts
1966 Aufnahme des Jugendrotkreuzes in den Bundesjugendring
1966 Änderung des Logos des DRK der DDR am 21. Oktober
1967 Umbenennung des Verbands Deutscher Mutterhäuser in Verband der Schwesternschaften am 10. Mai
1975 Gründung der Société Henry Dunant am 24. Juni
1976 Gründung des Flugdienstes
1981 Gründung der Leonore von Tucher-Stiftung zur Förderung des Jugendrotkreuzes in Bayern
1985 Beginn der Koordination der Rettungshundearbeit durch den Bundesverband
1987 Annahme des heutigen Namens vom Landesverband Badisches Rotes Kreuz
1988 Verlegung des Sitzes des DRK der DDR von Dresden nach Berlin am 5. April
1990 Beschluss des Präsidiums des Bundesverbands am 5. April, dass Rettungshunde zum Sanitätsdienst gehören
1992 Erste Fiaccolata am 24. Juni zum Gedenken an die Schlacht von Solferino
1995 Beschluss des bundesweiten Leitbilds
1997 Erlass des Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetzes am 25. März
1998 Neuausrichtung und Umbenennung des Henry-Dunant-Instituts

Seit 2000: Nach der Vereinigung

2001 Umzug des Bundesverbands von Bonn nach Berlin (Stadt) am 12. Februar
2001 Einstellung des Betriebs der Bundesschule
2001 Insolvenz des Landesverbands Berliner Rotes Kreuz
2002 Verkündung des Völkerstrafgesetzbuchs am 26. Juni
2003 Abriss des Hauses des Deutschen Roten Kreuzes in Bonn
2004 Gründung von Volunta in Hessen am 18. November
2013 Gründung von FreiWerk am 1. Januar
2014 Streichung des Leitbilds aus dem Rotkreuz-Einführungsseminar