Chronologie

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

1859 bis 1921

Jahr Ereignis
1859 Schlacht von Solferino am 24. Juni
1862 Erstausgabe von Un souvenir de Solférino (Eine Erinnerung an Solferino) am 1. November
1863 Diskussion der Vorschläge aus Eine Erinnerung an Solferino durch Genfer Gemeinnützige Gesellschaft am 9. Februar und Einsetzen des Ausschusses Komitee der Fünf
1863 Komitee der Fünf gründet das Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege
1864 Beschluss des ersten Genfer Abkommens am 22. August
1864 Beitritt von Großherzogtum Baden zu Genfer Abkommen am 16. Dezember
1865 Beitritt von Königreich Preußen zu Genfer Abkommen am 4. Januar
1866 Beitritt von Königreich Württemberg zu Genfer Abkommen am 2. Juni
1866 Beitritt von Kurfürstentum Hessen zu Genfer Abkommen am 22. Juni
1866 Beitritt von Königreich Sachsen zu Genfer Abkommen am 25. Oktober
1876 Internationales Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege wird zu Internationalem Komitee vom Roten Kreuz
1895 Beitritt von Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin zu Genfer Abkommen am 9. März
1900 Gründung des erstens Marienvereins am 22. Januar in Coburg
1901 Erster Friedensnobelpreis geht unter anderem an Henry Dunant
1906 Beitritt von Deutsches Reich in der wilhelminischen Epoche zu Genfer Abkommen am 12. Juni
1910 Tod von Henry Dunant am 30. Oktober in Heiden
1912 Erste Verleihung der Florence-Nightingale-Medaille am 12. Mai
1914 Ausbruch des Ersten Weltkriegs
1917 Erste Verleihung Friedensnobelpreis an Internationales Komitee vom Roten Kreuz am 10. Dezember
1918 Ende des Ersten Weltkriegs
1919 Gründung der Liga der Rotkreuz-Gesellschaften am 5. Mai

1921 bis 1937

1921 Gründung des Schwestern-Versicherungsvereins vom Roten Kreuz am 1. Oktober
1922 Beginn der Nutzung des Roten Löwe mit Schwert und Sonne in Persien
1923 Mitgründung des Vorläufers der Bank für Sozialwirtschaft durch das DRK
1925 Gründung des Jugendrotkreuz im Deutschen Roten Kreuz am 27. Mai
1926 Anerkennung des Deutschen Roten Kreuzes als Spitzenverband der Wohlfahrtspflege am 4. Dezember
1927 Eröffnung der Werner-Schule des Verbands der Schwesternschaften in Göttingen
1929 Verabschiedung des III. Genfer Abkommens am 27. Juli: Genfer Abkommen über die Behandlung der Kriegsgefangenen
1929 Status als Schutzzeichen für den Roten Halbmond
1933 Machtergreifung durch Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler am 30. Januar und damit Beginn der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland
1933 Weitgehender Ausschluss jüdischer Personen aus dem Deutschen Roten Kreuz am 1. Juni

1937 bis 1945

1937 Umwandlung des Deutschen Roten Kreuzes in einer Behörde am 9. Dezember per Gesetz
1938 Eingliederung des Österreichischen Roten Kreuzes in das DRK als Landesstelle
1938 Beginn der Errichtung des neuen Präsidialgebäudes in Potsdam
1939 Reorganisation des DRK mit Einrichtung der Landesstellen analog der Wehrkreise
1939 Beginn des Zweiten Weltkriegs
1941 Erklärung des Lieds Angels of Mercy zum Red Cross wartime song durch das Amerikanische Rote Kreuz am 3. November
1942 Staatlicher Erlass am 20. November zur Monopolisierung des Rettungsdiensts und Krankentransports beim DRK
1943 Fertigstellung des neuen Präsidialgebäudes in Potsdam-Babelsberg
1944 Hinrichtung der Rotkreuzschwester Ehrengard Frank-Schultz am 8. Dezember
1944 Zweite Verleihung des Friedensnobelpreis an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz