21. Mai

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Ereignisse

  • Am 21. Mai 1957 schließen das Deutsche Rote Kreuz der Bundesrepublik Deutschland und das damalige Sowjetische Rote Kreuz eine Vereinbarung zur Rückführung deutscher und sowjetischer Bürger in das jeweilige andere Land an, die sich als Folge des Zweiten Weltkriegs nicht in ihrer Heimat aufhielten. Dabei wurde der Wille der Betroffenen ausdrücklich beachtet.[1] Darüber hinaus zielte die Vereinbarung darauf an, für den Suchdienst die Klärung des Schicksals Vermisster zu verbessern.
  • Mit Wirkung vom 21. Mai 2019 an wurde der International Tracing Service in Arolsen Archives umbenannt.

Einzelnachweise

  1. Es ist insbesondere notwendig, daß die beiderseitigen Wünsche auf Heimführung berücksichtigt werden, also sowohl die der sowjetischen Menschen, die sich in der Bundesrepublik aufhalten, als auch die der Deutschen, die in der Sowjetunion leben, und zwar jeweils in Übereinstimmung mit den festzustellenden Willenserklärungen dieser Menschen. — Eitel Kaper, Ein Schritt voran? Die Rote-kreuz-Vereinbarung über die Rückführung der Verschleppten, in: Das Ostpreußenblatt. Organ der Landsmannschaft Ostpreußen, Jahrgang 8, Folge 22, Hamburg, 1. Juni 1957, Seite 1.