2. Juni
Ereignisse
1864 — Verleihung des Ludwigsorden an Dunant
Am 2. Juni 1864 verlieh das Großherzogtum Hessen (1806–1918) an Henry Dunant (1828–1910) den Großherzoglich Hessischen Ludwigsorden.[1]
1866 — Ratifikation des Genfer Abkommens durch das Königreich Württemberg
Am 2. Juni 1866 ratifizierte das Königreich Württemberg das erste Genfer Abkommen von 1864 (Genfer Abkommen zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der bewaffneten Kräfte im Felde).[2]
1948 — Hinrichtung von Karl Gebhardt

Am 2. Juni 1948 wurde Karl Gebhardt (1897–1948) in Landsberg am Lech hingerichtet, nachdem er bei dem Nürnberger Ärzteprozess (1946–1947) am 20. August 1947 wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tod verurteilt worden war. Während der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) war er im damaligen Deutschen Roten Kreuz zunächst Generalführer und ab 1944 sogar Generalhauptführer, jedoch beging der die Taten, für die er verurteilt wurde, nicht als Mitglied des DRK.
2003 — Gründung der SSG BRK
Am 2. Juni 2003 wurde die Sozialservice-Gesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (SSG) gegründet.
Weitere Informationen
Dunant
- Artikel Schlacht von Solferino
- Artikel Eine Erinnerung an Solferino
- Kategorie Geschichte
Völkerrecht
- Artikel Genfer Abkommen
- Artikel Humanitäres Völkerrecht
- Artikel Württembergischer Landesverein vom Roten Kreuz
- Artikel Landesverband Baden-Württemberg
- Kategorie Humanitäres Völkerrecht
Karl Gebhardt
- Artikel Karl Gebhardt
- Artikel Deutsches Rotes Kreuz im Nationalsozialismus
- Kategorie Drittes Reich
Bayern
- Artikel Sozialservice-Gesellschaft des Bayerischen Roten Kreuzes
- Artikel Bayerisches Rotes Kreuz
- Kategorie Einrichtungen
Einzelnachweise
- ↑ Rudolf Müller, Entstehungsgeschichte des Roten Kreuzes und der Genfer Konvention, Stuttgart 1897, Seite 71.
- ↑ ICRC.org, Treaties, States Parties and Commentaries. Wurtemberg - Historical documents.
