19. Juni
1939 — Umzug des DRK-Präsidiums von Berlin nach Babelsberg
Vom 19. bis 21. Juni 1939 zog das Präsidium des damaligen Deutschen Roten Kreuzes (1938–1945/46) von Berlin nach Potsdam-Babelsberg, wo es einen großzügigen Neubau im typischen Stil der NS-Architektur errichtet hatte. Der neue Standort wurde auch seine offizielle Anschrift: Deutsches Rotes Kreuz, Präsidium, Potsdam-Babelsberg 2. Die Telefonnummer in Babelsberg war 70 89, und das Präsidium blieb auch unter seiner bisherigen Nummer in Berlin erreichbar: 80 70 88. Die neue Telegrammadresse war Deutschrotkreuz Potsdam-Babelsberg 2.[1]
2003 — Völkerstrafrecht in den Niederlanden
Vom 19. Juni 2003 datiert das aktuelle Gesetz der Niederlande, das Verstöße unter gegen das Humanitäre Völkerrecht, speziell auch gegen die Genfer Abkommen, unter Strafe stellt: Wet van 19 juni 2003, houdende regels met betrekking tot ernstige schendingen van het internationaal humanitair recht (Wet internationale misdrijven)[2]. Es hat eine vergleichbare Funktion wie das Völkerstrafgesetzbuch in Deutschland.
Weitere Informationen
Babelsberg
- Artikel Präsidium
- Artikel Potsdam
- Artikel Deutsches Rotes Kreuz
- Kategorie Städte
Niederlande
- IHL-Datebase.ICRC.org, International Crimes Act, 2003
- Artikel Völkerstrafgesetzbuch
- Artikel Genfer Abkommen
- Artikel Humanitäres Völkerrecht
- Kategorie Humanitäres Völkerrecht
Einzelnachweise und Erläuterungen
- ↑ Die Diensträume des DRK-Präsidiums wurden in der Zeit vom 19. bis 21. Juni d. Js. nach Potsdam-Babelsberg 2 verlegt […]. — Deutsches Rotes Kreuz, Verordnungsblatt, Berlin 1937ff, Folge 6, Kennzeichen HA (Hauptadjutantur), Blatt 3, 22. Juni 1939.
- ↑ Englisch: Act of 19 June 2003 containing rules concerning serious violations of international humanitarian law (International Crimes Act).
