Wohlfahrts- und Sozialarbeit

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Die Wohlfahrts- und Sozialarbeit (WuS) ist die vorrangige ehrenamtliche Struktur der DRK-Wohlfahrtspflege. Sie ist eine Rotkreuz-Gemeinschaft wie auch die Bereitschaften, das Jugendrotkreuz oder die Wasserwacht. Ihre Tätigkeit adressiert Menschen mit Defiziten bei den Grundbedürfnissen (siehe z.B. die Maslowsche Bedürfnishierarchie). Die überwiegende Zielgruppe der Wohlfahrts- und Sozialarbeit sind ältere Menschen, während den anderen ausdrücklichen Zielgruppen — z.B. Familien, Menschen mit Behinderungen, Menschen in persönlichen und sozialen Notlagen[1] — eher von den hauptamtlichen Strukturen geholfen wird. Das ist regional sehr unterschiedlich.

Aufgaben

Die Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit kann sowohl Aufgaben unterstützen, die hauptamtliche Fachkräfte benötigen (z.B. Jugendsozialarbeit, Betreutes Wohnen), als auch eigenständig solche Aufgaben wahrnehmen, für die das nicht der Fall ist (z.B. Seniorentreffen, Busreisen).

Im Vergleich zu den anderen Gemeinschaften hat die Wohlfahrts- und Sozialarbeit ein wenig ausgeprägtes Profil, daher gibt es im DRK keine bundesweit von ihr wahrgenommenen Aufgaben. Historisch war sie ein Arbeitskreis der Bereitschaften, und sie hat sich nicht überall als eigenständige Gemeinschaft emanzipiert.

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Deutsches Rotes Kreuz, Ordnung der Gemeinschaft Wohlfahrts- und Sozialarbeit, Berlin 2012, § 2.1.