Schulsanitätsdienst

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Der Schulsanitätsdienst (meist SSD abgekürzt[1]) ist organisierte Erste Hilfe in der Schule, die durch Schüler selbst durchgeführt wird. Ein Schulsanitätsdienst ist als Kooperation zwischen einer Schule und dem örtlichen Jugendrotkreuz, in der Regel des Kreisverbands, organisiert.

Organisation

In der Schule wird eine Arbeitsgemeinschaft (AG) oder andere Organisationsform (möglich ist z.B. auch WPU, d.h. Wahlpflichtunterricht) eingerichtet, die von einem dazu ernannten Kooperationslehrer betreut wird. Auf seiten des Jugendrotkreuzes wird ist sein Ansprechpartner möglichst ein Koordinator Schularbeit, der im Auftrag der JRK-Kreisleitung tätig ist. Die Schulsanitäter können, je nach örtlicher Regelung, vollwertige Mitglied im Jugendrotkreuz werden. Ihre Grundausbildung ist ein Rotkreuzkurs Erste Hilfe.[2]

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Gelegentlich wird darauf hingewiesen, dass SSD auch die Abkürzung für den Staatssicherheitsdienst der DDR war. Diese Verbindung wird aber im Alltag nicht hergestellt.
  2. Deutsches Jugendrotkreuz, Mindeststandards Schularbeit, Berlin 2007, Abschnitt 2.1.