Palästina

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens
Autonomiegebiete Zonen A, B (rot) und C (weißgelb). Es ist umstritten, ob die Zone C und Ostjerusalem zu den Autonomiegebieten gehören.

Allgemeines

Gemäß der Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung kann eine Nationale Gesellschaft nur auf dem Gebiet eines unabhängigen Staates errichtet werden, der darüber hinaus die Genfer Abkommen anerkannt haben muss.[1] Die Palästinensischen Autonomiegebiete sind kein weltweit anerkannter Staat. Am 21. Juni 2006 beschloss die Internationale Konferenz des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds eine Ausnahmeregelung, die es erlaubte, den 1968 gegründeten Palästinensischen Roten Halbmond als Nationale Gesellschaft anzuerkennen und als reguläres Mitglied in die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung aufzunehmen.[2]

Weitere Informationen

Einzelnachweise

  1. Deutsches Rotes Kreuz (Hrsg.), Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, Berlin 2007 (Englisch: Statutes of the International Red Cross and Red Crescent Movement, Genf 2006), Artikel 4.
  2. Ian Piper, A landmark for the Movement. The red Crystal conference, in: The Magazine of the International Red Cross and Red Crescent Movement, Nr. 3, Genf 2006.