Helferuntersuchung

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Die helferuntersuchung ist eine ärztliche Untersuchung des Gesundheitszustands von aktiven, ehrenamtlichen Mitgliedern. Sie stellt fest, ob ein Helfer vollumfänglich, eingeschränkt oder gar nicht für das Aufgabenfeld geeignet ist, in dem er mitwirken möchte. Aufgrund der höheren Gefahrenneigung und Belastung sind Helferuntersuchungen in den Einsatzdiensten (Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht) üblich und teils durch Ordnungen auch vorgeschrieben. Je nach Tätigkeit können auch arbeitsmedizinische Untersuchungen vorgeschrieben sein, die entsprechenden Fachärzten vorbehalten sind, z.B. für das Tauchen. Die DRK-eigene Helferuntersuchung ist nicht spezifisch für eine Aufgabe und darf durch jeden approbierten Arzt durchgeführt werden, dem dazu ein standardisiertes Protokoll des Bundesverbands[1] an die Hand gegeben wird. Idealerweise handelt es sich um einen erfahrenen Rotkreuz-Arzt, der die spezifischen Anforderungen eines Aufgabenbereichs kennt und auch zur gesundheitlichen Prävention beraten kann. Die Helferuntersuchung unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht, so dass die für ein Mitglied zuständigen Leitungskräfte eine grobe Einschätzung der Tauglichkeit erfahren und ggf. zu beachtende Einschränkungen, z.B. nicht schwer zu heben, erfahren.

Einzelnachweise

  1. Deutsches Rotes Kreuz, Anamnese- und Untersuchungsbogen, Berlin 2005.