Freiwilligenkoordination

Aus Roter Kreis - Enzyklopädie des Rotkreuz-Wissens

Allgemeines

Die Freiwilligenkoordination (FWK, auch: Freiwilligenkoordinierung) ist ein Fachdienst des organisationseigenenen Katastrophenschutzes des Deutschen Roten Kreuzes. Seine Aufgabe besteht darin, bei einer Katastrophe oder einem anderen Ereignis Ungebundene Helfer zu werben, zu registrieren, einzusetzen und mit einem Debriefing wieder aus dem Einsatz zu entlassen. Diese ehrenamtlichen Helfer, die dem DRK nicht angehören, können in allen Aufgaben eingesetzt werden, für die sie fachlich und persönlich geeignet sind, und die sie auch wahrnehmen möchten. Den Fachdienst FWK gibt es nicht flächendeckend im DRK.

Forschung

Die Einbindung spontaner Hilfsangebote in den Katastrophenschutz gewinnt mit dem Rückgang des stetigen Engagements in den Bereitschaften an Bedeutung. Die Flüchtlingshilfe in 2015 und 2016 wäre ohne Ungebundene Helfer nicht möglich gewesen. Daher ist das Gegenstand der Forschung durch den Bundesverband[1] und weiterer DRK-Gliederungen[2].

Abgrenzung

Im Unterschied zur Freiwilligenkoordination ist die Ehrenamtskoordination die Werbung und Begleitung eines auch festen, gebundenen ehrenamtlichen Engagements im Deutschen Roten Kreuz.

Weitere Informationen

Einzelnachweise